Montag, 4. März 2013

Never!

Richy(hauptperson)     
Lora(Richy´s Mutter)
July(Neues Mädchen)
Basti,Ben,Chris(freunde von Richy)
Elisa,Lisa,Mara(freunde von July)


-In dieser Geschichte geht es um ein Mädchen was neu in der klasse von Richy ist ,und Richy sich in sie verliebt.Aber irgendwas stimmte an July nicht,sie wird zeit zur zeit immer merkwürdiger.Aber Richy wollte sich mit ihr anfreunden,was ihm gelang aber dann passierte was unglaubliche...


Hi ich bin Richy,ich bin 16 jahre,was nicht wirklich Klasse ist.

Es Klingelt der Wecker,ich starre müde auf die Uhr und Lese das es schon 6:20 uhr ist und ich verschlafen habe,ich sparng aus dem Bett und Zog mich an und putzte gleichzeitig die zähne,als ich die Treppe runter rannte stolperte ich und viel den rest runter,ich stand wieder auf und rante in die Küche,Meine Mutter Lora saß da und Lächelte mich an und sagte ,,Na Richy hast du verschlafen?".
Ich Lachte und stürmte aus dem haus.Als ich den Bus noch grade so bekam setzte ich mich neben Mein Kumpels,und wir unterhielten uns wie jeden tag.Bei der einen Haltestelle Kamen die Mädchen und setzten sich wie immer zu Uns,was ich eigendlich nicht so schlimm finde,Wir lachten und Unterhielten uns weiter,Aufeinmal sagt Lisa ,,Das ist July!"" Ich Sah mich um und sagte lachend ,,Was? ihc seh keine July!" aufeinmal kommt ein Mädchen hinter Lisa vor,das war also July.
Nach Paar minuten waren wir in der Schule und gingen ins Klassenzimmer,Dann kam der Lehrer und stelte uns July vor,ich und Basti saßen nebeneinander und wir waren so zu sagen die Geile Boy Clique ,zumindest von den ausagen der Mädchen,aufjedenfall Starrte uns der Lehrer schon so an und meinte plötzlich ,,July du setzt dich bitte neben Richy,und Basti du setzt dich nebem Antonia" ich und Basti waren so sauer aber gut.Also nun saß July neben mir und ich starrte sie an.Sie bemerkte es und wurde rot was ich total übertrieben aber süß fand!

Samstag, 2. März 2013


Das Zimmer ist erleuchtet von dem Mond, der durch das Fenster scheint und das Zimmer von Felicitas erleuchtet. Feli sitzt auf dem Boden und lehnt an ihrem Bett. In ihrer linken Hand hält sie das Taschenmesser, das sie sich heimlich von ihrem großen Bruder Marc genommen hat. Doch sie brauchte es nicht um etwas zu öffnen oder ähnliches. Nein, sie brauchte es für einen schrecklichen Grund. Es ist ihr schreckliches Geheimnis, was sie für nichts auf der Welt erzählen würde. Feli schneidet sich ihr Arme und ihre Oberschenkel auf. Am Anfang waren es nur wenige, doch mit der Zeit wurde es immer mehr und immer schlimmer. Alles war bereits vernarbt und sie schnitt es wieder und wieder auf.
In Feli‘s Kopf schwirrten all ihre Gedanken durcheinander: Warum stritten sich ihr Eltern so oft?
Warum waren die anderen nur so gemein zu ihr? Und vor allem warum standen ihre Freunde nicht hinter ihr? Sie standen nur da und sahen zu. Und vor allem dachte sie an den Junge, den sie so sehr liebte. Linus.
„Feli! Feli!“, hörte Feli ihre Mum rufen, doch sie antwortete nicht. Sie wollte alleine sein. Doch schon wenige Minuten später klopfte es an ihrer Tür. Es war ihre Mutter.
„Feli, das Abendbrot ist fertig. Kommst du bitte!“
Doch es kam keine Antwort. Dann wollte ihre Mutter in das Zimmer, doch die Tür war von innen verschlossen. In dem Moment bekam Feli Panik. Schnell stopfte sie das Messer, die blutigen Taschentücher und ihr Tagebuch in ihre Geheim-Kiste und versteckte sie wie immer unter ihrem Bett. „Ich will nichts essen!“
„Aber du hast heute noch nichts gegessen!“
„Doch! Eine Apfel!“
„Komm bitte mit runter, Feli!“
„Nein! Ich will nicht“
Nun gab ihre Mutter auf, wie so oft und ging. Feli wollte alleine sein und vor allem wollte sie nichts essen. Sie hasste es, denn sie fühlte sich fett. Eigentlich war sie sehr schlank. Dünn aber nicht magersüchtig. Doch die anderen aus ihrer Schule waren eifersüchtig auf ihre Figur und mobbten sie somit. Sie sagten Dinge wie: Du bist doch magersüchtig. So eine will doch keiner haben.
Oder genau das Gegenteil. Manche sagten auch sie sei fett. Und dies traf Feli sehr. Sie verstand nicht warum die anderen so waren. Sie hatte ihnen nie etwas getan
Eines Tages war es so schlimm, dass Felicitas beschloss: Ich muss abnehmen! Und zwar um jeden Preis.
Von dem Tag an begann sie nichts mehr zu esse und wenn sie doch mal etwas essen musste brach sie es wenig später wieder aus.
So ging es nun seit etwa einem Monat und die ersten Kilos waren weg aber das Mobbing nahm kein Ende. Somit fing sie noch zusätzlich das Ritzen an.
Es war bereits 21 Uhr und Feli saß immer noch vor ihrem Bett und ließ sich den Tag nochmal durch den Kopf gehen: F.F! Die fette Feli hatten sie sie genannt. Oder sie beschimpfen oder beleidigten sie, weil sie anders war: Sie hatte schwarz gefärbte Haare und trug meist schwarze oder grell farbige Klamotten. Der Gedanke an die Sprüche der anderen brachte ihr die Tränen in die Augen. Nur wenige Schüler hatten nicht gelacht: Unteranderem ihre BFFs Mila und Emilia und Linus. Er war der Mädchenschwarm der Klasse. Alle Mädchen himmelten ihn an. Feli wunderte sich immer wieder, warum er nicht lachte. Aber auf der anderen Seite freute es sich sogar etwas. Einmal hatte er sie sogar verteidigt. Die anderen hatten sie erneut beeidigt und Linus ging damals dazwischen. Aber es hatte keine große Wirkung: Zunächst ließen sie Feli in Ruhe aber schon am nächsten Tag ging es weiter.
Feli griff sich nun ihr schwarz-rotes Tagebuch und begann zu schrieben:

Liebes Tagebuch (5.1.11)
Es ist heute wieder passiert. Zum dritten Mal diese Woche. Und dabei ist es erst Donnerstag. Sie verletze mich so. Es tut mir so weh und keiner merkt es. Nichts ergibt mehr einen Sinn. Mein ganzes Leben ist sinnlos. Es wär besser wenn es mich nicht geben würde.
Feli blickte auf und dachte kurz nach. Ihr liefen jetzt noch mehr die Tränen als vorher. Dann fuhr sie fort:
Morgen ist Sportunterricht. Was soll ich bloß machen…man sieht alles. Wie soll ich das verstecken. Mit Jacke ist es doch zu auffällig, oder? Ach egal, solange es keiner sieht!!!
Mit diesen Worten beendete sie den Eintrag. Sie klappte das Buch zu und legte es zurück in die Kiste. Leise schlich sie sich aus ihrem Zimmer, über den schmalen Flur in das Badezimmer. Sie schloss die Tür hinter sich und verschloss sie. Dann fiel ihr Blick auf den Ganzkörperspiegel. Feli sah sich als fettes Mädchen was keine mochte. Ihr rollten die Tränen über die Wangen. Noch einige Minuten stand sie vor dem Spiegel dann schob sie die Ärmel ihres Pullis hoch. Ja. Man sah es. Man sah alles. So konnte sie nicht Sport machen. Somit beschloss sie, ab heute nur noch Klamotten mit langen Armen zu tragen. Feli zog sich um und machte sich fertig fürs Schafengehen. Nach dem Zähneputzen und dem Waschen schlich sie sich zurück in ihr Zimmer. Leise schloss sie die Tür hinter sich und legte sich in ihr Bett. Sie lag noch lange wach und starrte an die Decke. Nach einiger Zeit schlief sie dann doch ein.
Am nächsten Morgen wurde Feli von ihrem Wecker geweckt. Es war 6:30h. Feli stand auf, zog sich an und verschwand schließlich im Bad. Nachdem sie sich die Zähne geputzt hatte, sich gewaschen hatte und sich geschminkt hatten ging sie zurück in ihr Zimmer.

 
 

Sie setze sich auf ihr Bett und dachte nach. Über alles Mögliche. Dann dachte sie an ihre frischen Wunden. Sie schob ihre Ärmel hoch und betrachtete sie minutenlang. Dann brach sie in Tränen aus. Sie begriff nicht warum sie sich verletzte aber es halt ihr trotzdem. Auf eine unerklärliche Art und Weise. Ihr weinen wurde durch das Rufen ihrer Mutter unterbrochen.
,, Feli! Es gibt Frühstück!“
Feli nahm ihre Schultasche, ihre Jacke, ihre Schuhe und schob ihre Ärmel wieder runter und ging in die Küche, wo ihr Bruder und ihr Mutter am Tisch saßen.
„Ich will nichts essen. Ich habe keinen Hunger!“, sagte Feli, „Wo ist denn Papa schon wieder?“
Ihr Mutter schwieg.
,,Sie haben sich gestritten!“, sagte Marc.
Feli verdrehte die Augen und wollte gehen.
„Wenn du schon nichts isst, dann nimm wenigstens dein Schulessen mit!“, sagte ihr Mutter und hielt ihr eine Box und eine Flasche hin. Feli nahm beides und stopfte es in ihre Tasche. Nun ging sie aus dem Haus und machte sich langsam und mit Angst auf den Weg in die Schule. Sie steckte sich die Kopfhörer ihres iPods in die Ohren und drehte die Lautstärke voll auf. So ging sie zur Schule. Kurz vorher musste sie noch über die Straße. Sie lief einfach los ohne sich umzuschauen und bemerkte so nicht das Auto das sehr schnell angefahren kam. Plötzlich merkte Feli wie sie jemand an der, Schulter packte und sie kräftig nach hinten zog. So sehr das Feli das Gleichgewicht verlor und in die Arme von jemandem fiel. Im nächsten Moment fuhr das Auto auch schon vor Feli entlang.
Feli wusste gar nicht was passiert war. Dann drehte sie ihren Kopf um und sah Linus, der sie im Arm hielt. Er sah sie besorgt an und fragte: „Ist alles okay bei dir, Feli?“
Diese nickte nur und lief knallrot an. Vorsichtig halt Linus ihr auf. Er blickte ihr in die Augen und fragte sie: „Ist wirklich alles okay?“
Feli nickte nur zögernd. Da war wieder dieses Kribbeln in ihrem Bauch, wenn sie Linus sah.
„Lass uns zusammen in die Klasse gehen! Ich möchte nicht das die etwas passiert!“, sagte Linus.
Sie nickte und folge ihm in die Klasse. Die anderen warfen ihnen nur komische Blicke zu und fingen an zu tuscheln. Feli machte dies sehr traurig. Sie starrte schweigend auf den Boden.
,,Ey Linus! Was willst du denn mit der Fetten da!“, brüllte ein Junge laut durch die ganze Klasse.
Linus warf ihm einen bösen Blick zu, der ihn zum Schweigen brachte. Er sah Feli an und merkte wie traurig sie war.
„Hör nicht auf ihn! Der redet nur Schrott! Ich finde, dass du ein hübsches Mädchen bist!“, sagte Linus.
„Danke!“, sagte Feli und lächelte etwas.
Linus erwiderte das Lächeln.
„Wollen wir uns vielleicht heute Nachmittag treffen?“
„Sehr gerne!“
„Gibst du mir deine Nummer? Dann kann ich dich später anrufen!“
„Okay!“
Sie tauschten ihre Handynummern aus und dann setzten die beiden sich mit einem Lächeln und der Vorfreude auf den Nachmittag auf ihre Plätze.
Der Schultag verging an sich recht schnell. Doch einige Beleidigungen musste Feli wieder einstecken und diese trafen sie sehr. Viel zu sehr.
Traurig machte sie sich auf den Heimweg. Sie war ganz in Gedanken und somit merkte sie gar nicht wie eine kleine Gruppe von Jugendlichen hinter ihr her liefen. Plötzlich spürte sie etwas an ihrer Schulter. Sie drehte sich um und sah nur wie einige bunte Ballons auf die zugeflogen kamen. Sie trafen Feli am ganzen Körper. Die Ballons waren gefüllt mit Wasser und Farbe. Ein Ballon traf sie am linken Auge. Die Gruppe verschwand mit lautem Gelächter. Feli sank weinend auf den Boden und hielt sich eine Hand vor das getroffene Auge.
Dann spürte sie zwei Hände auf ihren Schultern.



 Erschrocken sprang Feli auf und blickte in das traurige und erschrockene Gesicht von Linus.
„Feli… Was… Was ist denn mit dir passiert?“
„Ach… Ist doch alles egal!“, schrie sie und lief weinend weg.
„Feli! Warte doch bitte… Feli!“, rief Linus ihr nach, doch Feli lief weiter.
Zuhause angekommen stürmte sich weinend ins Bad um schnell zu duschen. Dabei spürte sie, wie die Wunden brannten.
Als sie fertig war mit duschen lief sie in ihr Zimmer und kramte die Kiste hervor, in der das Messer lag. Die Klappte das Messer auf und setzte an ihrem linken Unterarm an. Sie wollte sich gerade eine neue Wunde hinzufügen, als ihr Handy klingelte. Sie sah auf den Display. Linus. Sie überlegte kurz. Dann legte sie das Messer zurück, schob die Box unter ihr Bett und ging ans Handy.
„Hey!“
„Hey Feli! Wie geht es dir?“
„Geht und dir?“
„Ganz gut soweit! Du, was war denn da vorhin los?“
„Ich weiß nicht… Da haben mich welche mit Farbballons und Wasserballons abgeworfen!“
„Oh man… Wenn ich die in die Finger bekomme!“
„Nein… Bitte lass gut sein! Es wir doch alles nur schlimmer!“
„Aber das kann so nicht weitergehen! Die machen dich kaputt!“
„Ist doch egal!“
„Hmm… !“
„Bitte…!“
„Na gut! Was ist denn jetzt mit heute? Hast du Zeit?“
„Sehr gerne! Was wollen wir denn machen?“
„Wie wäre es mit Kino?“
„Sehr gerne!“
„Okay! Ich hole dich um 14:45 ab ja?“
„Oki! Dann bis später!“
„Bis dann!“
Beide legten auf und waren glücklich.
Feli sah auf die Uhr: 14:00!!
Sie begann sich fertig zu machen. Ihre Haare glättete sie sich und sie schminkte sich sehr dezent. Sie zog ein blümchen Oberteil an und eine Jacke mit langen Ärmeln, um die Wunden zu verdecken und eine Hotpants.
Es war eine ganz andere Klamottenwahl im Gegensatz zu sonst dem ganzen Bunten aber es gefiel Feli besser. Sie betrachtete sich im Spiegel und war einmal recht zufrieden mit ihrem Aussehen. Schnell suchte sie noch ein paar Sachen zusammen und dann klingelte es auch schon an der Tür.
Feli rannte runter und öffnete die Tür. Es war Linus.
„Hey!“, sagte Linus und umarmte Feli.
„Hey!“ sagte Feli und umarmte ihn ebenfalls.
„Kanns los gehen?“
Feli nickte und die beiden machten sich auch den Weg zur Bushaltestelle. Dann fuhren sie zum Kino. Feli war seit langem mal wieder glücklich. Sie lächelte wie lange nicht mehr.
Am Kino angekommen bezahlte Linus für Feli und sich selbst.
„Möchtest du auch Popcorn?“, fragte Linus.
„Nein! Ich bin auf Diät!“, sagte Feli.
„Was?! Warum denn das? Du hast doch eine wunderschöne Figur!“
„Ach… Ich bin doch viel zu dick!“
„Wie kommst du denn auf so einen Blödsinn?! Du bist wunderschön!“
Feli sah verlegen auf den Boden.
„Ich kauf dir etwas. Nur was Kleines!“
„Hmm okay!“
Er kaufte zwei kleine Popcorn-Tüten und zwei Cola. Dann gingen sie in den Kinosaal und setzten sich auf ihre Plätze.
Während des Films trafen sich ab und zu die Blicke der beiden.
Als der Film vorbei war gingen die beiden wieder zur Bushaltestelle.
„Wollen wir noch durch den Park spazieren?“, fragte Linus.
Feli nickte lächelnd.
„Darf ich deine Hand nehmen?“, fragte Linus etwas schüchtern.
„Ja! Darfst du!“, sagte Feli überglücklich.
Die beiden liefen Hand in Hand durch den Park.
„Schau mal, da ist ein kleiner See! Wollen wir uns etwas dahin setzen?“
„Oki! Können wir sehr gerne machen!“, antwortete Feli lächelnd.
Linus führte sie zu einer Bank und zog sie nah neben sich.
„Komm, du kannst dich an mich kuscheln!“, sagte Linus.
Feli lächelte und legte ihren Kopf an Linus‘ Schulter.
Beide waren überglücklich und hatten so ein Kribbeln im Bauch.



 
Die Beiden saßen noch einige Zeit auf der Bank am See. Bis 19h.
„Lass uns langsam nach Hause gehen ja?“, schlug Linus vor.
Feli nickte.
Linus ergriff erneut ihre Hand und sie schlenderten langsam zurück. Sie liefen noch etwas durch die Stadt und dann über eine Brücke. In der Mitte blieben sie stehen.
„Wow! Das ist ein wunderschöner Ausblick!“, sagte Feli.
„Ja! Du hast Recht!“, stimmte Linus ihr lächelnd zu.
Feli legte ihre Arme auf das Geländer und legte ihren Kopf darauf. Linus legte vorsichtig und sanft einen Arm um sie. Er stand ganz dicht neben ihr.
„Du bist wunderschön, Feli!“, sagte Linus plötzlich und sah ihr genau in die Augen.
Feli wurde leicht rot und sah verlegen auf den Boden. Linus legte sanft seine Hände an ihre Wangen und hob ihren Kopf etwas hoch, sodass er wieder in ihre Augen sah. Er lächelte und Feli erwiderte es. Langsam näherte er sich Stück für Stück ihrem Mund. Ganz vorsichtig drückte er seine Lippen auf ihre. Feli wusste gar nicht was da grade geschah. Doch sie erwiderte den Kuss. Sie hatte ihre Arme um Linus‘ Hals gelegt und er hatte seine Hände an ihre Hüfte gelegt. Es wurde ein langer und intensiver Kuss.
Nach einigen wunderschönen Momenten sahen sich die beiden lächelnd in die Augen.
„Ich liebe Dich, Feli!“, sagte Linus.
„Ich Dich Auch, Linus!“, sagte Feli.
Linus legte seine Hände an ihre Wangen und gab ihr erneut einen liebevollen Kuss. Danach lächelte er sie an und strich sanft über ihre Wangen mit seinen Händen.
„Komm meine Süße, ich bring dich nach Hause!“, sagte Linus liebevoll.
Dann standen sie vor der Haustür.
„Danke für den schönen Abend!“, sagte Linus und gab ihr einen liebevollen Kuss.
Feli erwiderte diesen und antwortete dann mit einem Lächeln:
„Ich muss mich bedanken!“
Noch ein letztes Mal zog er Feli ganz nah an sich heran und küsste sie noch einmal intensiv, liebevoll und gefühlvoll.
„Bis morgen in der Schule meine Süße!“, sagte Linus.
„Bis Morgen mein Schatz!“, entgegnete Feli.
Lächelnd verließ Linus das Grundstück und machte sich zu ihm nach Hause. Feli ging überglücklich ins Haus und ging in ihr Zimmer. Sie kramte ihr Tagebuch hervor und fing an zu schreiben:

Liebes Tagebuch!
Heute ist etwas Unglaubliches passiert: Linus hat mich geküsst und mir gesagt, dass er mich liebt. Ich bin so überglücklich. Ich liebe ihn so sehr.
Feli dachte nach. Ja, das reichte für heute. Diese paar Wörter reichen aus um diesen schönen Tag zu beschreiben.
Sie klappte das Buch zu und versteckte es wieder. Schnell ging sie duschen, sah noch ein bisschen TV und ging dann, wieder ohne etwas Essen, schlafen.
Dann folgte der nächste Tag. Um 6:30 stand sie auf und machte sich fertig für die Schule.
Dann klingelte es an der Tür.




 Feli öffnete die Tür und blickte in das lachende Gesicht von Linus.
„Wundervollen guten Morgen meine Süße! Wie hast du denn geschlafen?“, fragte er.
„Dir auch mein Schatz! Sehr gut und du?“, entgegnete sie.
„Auch! Danke der Nachfrage! Komm wir gehen zusammen zur Schule!“
Feli nickte. Linus nahm ihre Hand und die beiden gingen zusammen als Liebepaar in die Schule.
Dort angekommen, bekamen die beiden viele kritische Blicke ab und viele fingen an zu tuscheln. Feli tat dies sehr weh, doch Linus bemerkte es nicht. Er lief einfach weiter und ignorierte das Verhalten der Anderen.
„Hast du eine Wette verloren oder warum rennst du mir der da rum?“, brüllte jemand zu Linus.
Feli’s Augen füllten sich mit Tränen und als dann noch die anderen anfingen zu lachen, hielt sie es nicht mehr aus. Sie löste sich von Linus‘ Hand und lief weinend weg. Nun brachen die anderen in schallendes Gelächter aus. Linus ging wütend auf den Jungen los und schlug ihm mitten ins Gesicht, sodass dessen Nase anfing zu bluten. Dann rannte er los um Feli zu suchen. Ihm war es egal ob die Schule begonnen hatte oder ob er Stress bekam. Er hatte nur Angst. Angst, dass seiner Feli etwas zugestoßen sei. Er lief alles ab: Schule, das Waldstück, das Feld und schließlich war er im Park. Er sah sich um und lief weiter den Weg entlang. Doch nirgendwo war Feli zu sehen. Ihm kam nur noch eine letzte Idee: der See. So schnell er konnte lief er dorthin. Du dann sah er sie. Feli. Sie saß weinend zusammengekauert auf einer Wiese.
„Feli!“, schrei er und lief so schnell er konnte zu ihr.
Sie sah auf und drehte sich um.
Sie sah total fertig aus: ihre Schminke war verlaufen, ihre Augen waren rot vom Weinen und sie war sehr blass.
Erleichtert ließ sich Linus neben sie auf den Rasen fallen und schloss Feli erst mal fest in den Arm.
„Ich hab mir solche Sorgen gemacht meine Süße!“, sagte Linus etwas ängstlich.
Feli schwieg und weinte leise vor sich hin. Linus zog sie ganz nah an sich und Feli schmuste sich an ihn. Sanft strich er ihr über die Wange und legte ein Arm um sie.
„War es wegen dem, was der da gesagt hat Schatz?“, fragte Linus.
Feli fing wieder an zu weinen.
„Süße, ist okay! Ich weiß schon!“
Linus drückte Feli erneut fest an sich. Sie schloss ihre Augen und genoss den Moment.
Ein kleines Lächeln war auf Feli’s Lippen zu erkennen.



 Linus sah sie ebenfalls lächelnd an und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn.
„Lass sowas nicht an sich rankommen! Die reden nur Müll! Ich liebe Dich und ich will mit dir zusammen sein!“, sagte Linus.
„Und Ich liebe Dich!“, sagte Feli.
„Komm! Lass uns zusammen etwas spazieren gehen!“, sagte Linus.
Sie lächelte und nickte.
Linus stand auf und half Feli auf. Er umschloss ihre Hand mit seiner und sie gingen am See spazieren. Sie liefen am Wasser entlang und dann wieder ein Stück auf dem Fußweg und dann wieder im Sand.
„Komm! Ich trag dich ein Stück auf dem Rücken!“, sagte Linus.
Feli lächelte.
Linus nahm sie auf den Rücken und sie schloss ihre Arme um seinen Hals, um sich fest zu halten. Die beiden lachten zusammen und Feli vergas alle Sorgen und Probleme die sie hatte. Sie war überglücklich. Die Zeit verging wie im Fluge. Vier Stunde lang waren die beiden am See und waren glücklich. Sie küssten sich und umarmten sich.
„Lass uns zu mir gehen ja Schatz?“, sagte Feli.
Linus nickte.
Die beiden gingen Hand in Hand zu Feli nach Hause.
Ihre Mutter war nicht da und ihr Bruder saß im Wohnzimmer vor dem TV. Ihr Vater war eh ganz selten da, weil dieser so viel arbeitete.
„Hey Marc!“, sagte Feli.
„Hey mein Schwesterchen!“, entgegnete dieser.
„Schau mal! Das ist Linus! Er ist mein Freund!“, sagte Feli und strahlte.
„Hey! Ich bin Marc!“, sagte Marc und gab Linus die Hand.
„Hey! Ich bin Linus!“, sagte Linus.
„Pass mir ja gut auf mein Schwesterchen auf!“, sagte Marc grinsend.
„Werd ich machen!“, sagte Linus und wurde rot, genau wie Feli.
„Na dann! Ich lass euch mal! Ich bin nochmal weg!“, sagte Marc und ging.
„Oki! Bis später!“, sagte Feli.
Dann hörten sie die Tür ins Schloss fallen.
„Du heute ist Freitag! Meinst du deine Eltern erlauben es, dass du heute bei mir schlafen würdest?“, fragte Feli vorsichtig.
„Bestimmt! Ich frage mal!“, sagte Linus.
Linus nahm sein Handy und ging kurz vor die Tür.
Nach einigen Minuten kam er wieder.
„Und? Was haben sie gesagt?“, fragte Feli neugierig.
Linus sah sie nur an.
Feli wurde traurig.
„Lächel meine Süße! Ich darf! Sie bringen mir später meine Sachen!“, sagte Linus lachend.
Überglücklich fiel Feli Linus in den Arm. Linus hob Feli leicht an und drehte sie beide einmal im Kreis. Als Linus sie wieder sanft auf dem Boden absetzte, sah Feli ihm genau in die Augen. Linus begann sie liebevoll zu küssen und Feli erwiderte es. Linus drückte Feli ganz dolle an sich und begann sie vorsichtig mit seiner Zunge zu küssen. Feli zuckte zusammen und ging einen Schritt zurück.



 
„Feli, es tut mir leid!“, sagte Linus.
„Nicht so viel an den ersten Tagen! Bitte! Lass es uns langsam angehen!“, bat Feli.
„Hmm okay! Es tut mir wirklich leid!“
„Wollen wir einen Film gucken?“, fragte Feli.
„Gerne!“, sagte Linus.
„Setzt dich schon mal ins Wohnzimmer! Ich komme gleich!“
Linus nickte und verschwand im Wohnzimmer. Feli lief schnell in ihr Zimmer und zog sich um. Schnell eine kurze Hose an und ein T-Shirt. Dann liefen sie an ihren Spiegel vorbei und ihr Blick viel auf ihre blutroten Wunden. Sie sah sie sich einige Momente an und dann füllten sich ihre Augen mit Tränen. Schnell nahm sie sich eine Jacke und zog sie über. Sie nahm eine Decke und ging dann wieder runter zu Linus.
„Hey! Da bist du ja wieder!“, sagte Linus.
Feli lächelte.
Sie legte die DVD ein und setzte sich dann neben Linus. Es war ein Horrorfilm. Feli hatte Angst bei solchen Filmen, doch dies wollte sie Linus nicht zeigen.
„Darf ich meinen Arm um dich legen?“, fragte Linus.
„Gerne!“, sagte Feli.
Langsam legte Linus seinen Arm um seine Freundin und sie rückte ganz nah an Linus heran. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter. So fühlte sie sich etwas sicherer.
Als die gruseligste Stelle des Films kam, merkte Linus wie Feli zitterte.
„Süße, was ist los?“, fragte er besorgt.
„Ich…Ich hab Angst!“, sagte Feli.
Linus sprang auf und machte schell den Fernseher aus.
„Aber jetzt kannst du nicht weitergucken“, sagte Feli.
„Ach… Das ist nur ein Film! Ich will nicht das du Angst hast!“, sagte Linus.
„Wollen wir einen anderen Film schauen?“, schlug Feli vor.
„Okay! Sehr gerne!“, sagte Linus.
Feli stand auf und legte einen neuen Film ein. Ein Comedy-Film.
„Kann ich meinen Arm trotzdem um dich legen?“, fragte Linus vorsichtig.
„Sehr gerne!“, sagte Feli und lächelte.
Sanft schloss er Feli in den Arm und sie kuschelte sich an ihn.
Feli gab Linus sanft einen Kuss auf die Wange.
„Danke, dass du so lieb zu mir bist!“, sagte Feli und wurde etwas rot.
Linus legte eine Hand an die Wange von Feli und gab ihr einen liebevollen Kuss.
In dem Moment klingelte es an der Tür. Feli stand auf und ging an die Tür.
Dann hörte Linus nur noch einen lauten Schrei.



 
Linus sprang auf und lief so schnell er konnte zur Tür. Feli stand wie angewurzelt da und bewegte sich kein Stück.
„Feli! Weg da!“, rief Linus und zerrte Feli von der Tür weg.
Er brachte sie ins Wohnzimmer.
„Bleib hier sitzen! Ich regel den Rest!“, sagte Linus.
Feli starrte nur ins Leere.
Linus nahm sein Handy und wählte.
„Hallo! Hier ist Linus Meyer! Ich bin hier bei meiner Freundin Felicitas Bode in dem Mühlsweg 157 und jemand hat ein Feuer vor ihrer Tür gelegt!“, sagte Linus aufgeregt.
Die Feuerwehr versprach in wenigen Minuten da zu sein und die beiden sollten sich möglichst von dem Feuer fern halten.
Linus ging wieder zu Feli.
„Ich hab die Feuerwehr verständigt. Die sind in wenigen Minuten da.“, sagte Linus.
Er nahm sie ganz fest in den Arm und Feli weinte.
Nach 5 Minuten war die Feuerwehr da, auch wenn es den Beiden wie eine Ewigkeit vorkam.
Das Feuer war inzwischen schon größer geworden und die beiden waren im Haus gefangen.
Linus hatte Feli sanft eine Decke vor dir Nase und den Mund gehalten, damit sie nicht zu viel Rauch einatmete.
Dann sahen die beiden vier Feuerwehr-Leute auf sie zukommen.
Linus schaffte es noch alleine auf dem Haus, doch Feli musste von einem Feuerwehrmann hinaus getragen werden. Sie wurde in einen Krankenwagen gebracht und Linus ging ebenfalls zu einem Arzt. Doch er wollte nur zu Feli und wissen, wie es ihr ging.
Linus durfte nach einigen Minuten zu Feli. Ihm ging es soweit gut, er sollte nur etwas auf sich aufpassen in den nächsten Tagen.
Endlich durfte er zu Feli. Sie lag in dem Krankenwagen auf der Trage.
„Wie geht es dir, mein Schatz?“, fragte Linus ganz besorgt.
„Soweit gut, ich soll mich nur etwas schonen!“, sagte Feli mit leiser Stimme.
Linus schloss sie einmal fest in seine Arme.

Die beiden wurden noch etwas von 2 Polizisten befragt und dann durften sie zurück in das Haus. Nur ein Stück des Weges war verbrannt und einige Blumen und Büsche, die vor dem Haus standen.
„Schatz, leg dich ins Bett und ruh dich aus. Bitte!“, sagte Linus zu Feli.
„Bitte bleib bei mir ja?“, sagte Feli mit zittriger Stimme.
„Okay!“
Linus trug Feli ganz vorsichtig in ihr Zimmer und legte sie sanft auf ihrem Bett ab. Er nahm die Bettdecke und legte sie über Feli.
„Bitte! Leg dich zu mir!“, bat Feli.
Linus nickte. Er legte sich ganz nah zu Feli und nahm sie in den Arm. Feli legte ihren Kopf auf Linus‘ Brustkorb und schlief dann völlig erschöpft ein.
Linus streichelte ihr noch etwas über das Haar und ihre Wangen und nach etwa einer Stunde schlief er dann auch ein.
Mitten in der Nacht wurde Linus geweckt, so gegen 1h30. Er spürte einen fest kneifenden Griff an seinem Arm. Er schlug seine Augen auf und sah, dass es Feli’s Hand war, die da in seinen Arm kniff. Sein Blick wanderte zu Feli’s Gesicht und er erschrak. Sie war schweißgebadet und warf ihren Kopf hin und her. Linus sah sie besorgt an und hatte Angst um sie.



 
„Feli! Süße, was ist los?“, fragte Linus ganz besorgt.
Er rüttelte sie sanft wach. Feli schreckte hoch. Sie zitterte am ganzen Körper.
„Süße, was ist los?“
„Ich… Ich weiß es nicht!“, sagte Feli und fing an zu weinen.
Linus schloss sie in den Arm und drückte sie fest an sich.
„Ich komme gleich wieder!“, sagte er und verschwand kurz.
Nach einigen Minuten kam er wieder. Er hatte ein Handtuch und einen Eimer mit Wasser mit. Er stellte den Eimer neben das Bett und setzte sich wieder neben Feli. Linus nahm das Handtuch, tränkte es im Wasser und wischte damit sanft über das Gesicht von Feli. Sie hatte sich wieder hingelegt, da sie noch sehr schwach war.
„Was war denn los?“, fragte Linus erneut.
„Ich weiß es nicht! Wahrscheinlich hab ich schlecht geträumt!“, sagte Feli leise.
Noch einmal strich Linus ihr mit dem nassen Tuch über das Gesicht.
„Danke!“, sagte Feli leise und lächelte etwas.
„Versuch noch etwas zu schlafen mein Schatz! Ich werde auf dich aufpassen!“ sagte Linus.
„Okay…!“, sagte Feli schloss ihre Augen und kuschelte sich wieder an Linus an. Wenige Augenblicke später schlief sie. Linus blieb noch einige Zeit wach, um auf Feli zu achten. Gegen 3h schlief auch er ein.
Am nächsten Morgen wurde Linus von einem sanften Kuss geweckt. Als er die Augen aufschlug sah er Feli, die ihn anlächelte.
„Hey! Du bist ja schon wach!“, sagte Linus und lächelte.
Feli saß im Schneidersitz neben Linus auf ihrem Bett. Sie nahm Linus‘ Hände und drückte sie sanft. Dann beute sie sich vor, um Linus einen liebevollen Kuss zu geben und Linus erwiderte den Kuss ganz gefühlvoll. Feli legte sich wieder neben Linus und sie begannen erneut sich zu küssen. Sie hatte sich ganz nah an ihn gekuschelt und Linus hatte die Decke über sie beide gelegt. Er begann sie liebevoll zu küssen und hatte seine Hand auf ihre Hüfte gelegt und massierte sie etwas. Feli strich ihm sanft über die Wange und erwiderte die Küsse.
„Darf ich dich einmal ganz vorsichtig mit Zunge küssen?“, fragte Linus vorsichtig.
„Ich weiß nicht…!“, sagte Feli.
„Ist okay! Ich geb dir die Zeit die du brauchst. Ich zwinge dich zu nichts!“, sagte Linus.
„Es tut mir leid… Ich möchte nur nicht gleich so viel für den Anfang!“, sagte Feli.
„Es ist okay mein Schatz!“, sagte Linus und lächelte sie an.
„Aber normal küssen darfst du mich gerne!“, sagte Feli und wurde leicht rot.
Linus lächelte. Er beugte sich über Feli, stütze sich neben ihrem Kopf mit dem Armen auf und begann sie liebevoll und intensiv zu küssen. Sie küssten sich immer weiter, bis sie ein Geräusch hörten was sie zusammenzucken ließ. Die beiden drehten sich schnell um und sahen Feli’s Eltern in dem Zimmer stehen. Linus wusste nicht was los war, doch Feli wusste genau was jetzt passieren würde…



 
„Was geht denn hier ab?“, fing Feli’s Vater an zu schreien.
Ihre Mutter stand nur schweigend daneben und wusste nicht was sie machen sollte.
„Das ist mein Freund Linus!“, sagte Feli. Sie bemühte sich klar und deutlich zu sprechen, doch ihre Stimme zitterte vor Angst.
„Das ist mir egal! Du verschwindest hier! SOFORT!“, schrie ihr Vater weiter.
Linus wollte seine Sachen zusammensuchen, doch dies dauerte Feli’s Vater zu lange. Er packte ihn fest am Arm und zog ihn unsanft auf dem Zimmer.
„Papa! Lass ihn!“, schrie Feli weinend.
„Sei still oder es passiert was!“, drohte Feli’s Vater ihr.
„Tu ihm nicht weh!“, sagte Feli.
Jetzt reichte es ihrem Vater und er rastete aus. Er schubste Linus ein Stück aus dem Zimmer und rannte wütend zurück zu Feli. Er schrie sie an und gab ihr eine Ohrfeige. Er schrie wieder und schlug sie wieder. Ihr Vater packte sie mir sehr festem Griff an den Oberarmen und schüttelte sie hin und her. Feli schrie und weinte nur noch.
Linus traute seinen Augen nicht. Er wollte seine Freundin zu Hilfe kommen, doch nun kam ihr Vater schon zu ihm gelaufen. Er packte ihn wieder fest am Arm. Feli’s Mutter stand nur schweigend daneben, da sie große Angst vor ihrem Mann hatte.
Feli’s Vater schloss Feli in ihrem Zimmer ein und zerrte Linus dann zur Haustür. Feli sah aus ihrem Fenster. Sie sah wie ihr Vater Linus aus dem Haus schubste, sodass Linus auf den Boden fiel und sich wehtat. Ihr Vater drohte ihm und schrie ihn an. Sie konnte es nicht mehr sehen. Sie warf sich weinend auf ihr Bett. Dann holte sie die Kiste hervor, griff zu dem Taschenmesser und fing an sich zu verletzen. Doch diesmal war es schlimmer als sonst. Sie musste einen Verband darum machen, da es so sehr blutete. Sie ging wieder zum Fenster. Linus war weg.
Sie packte schnell ein paar Sachen zusammen und hörte dann schon wie ihr Vater laut schreiend zu ihr wollte. Schnell kletterte sie aus dem Fenster und lief weg.
Als ihr Vater das leere Zimmer vorfand, rastete er ganz aus. Er lief wütend aus dem Zimmer und stürmte aus dem Haus. Er lief auf die Straße und sah sich um und sah Feli etwa 100 m weiter.
„Felicitas! Bleib sofort stehen!“, brüllte er.
Feli hörte dies und wurde noch panischer. Dann stolperte sie und viel auf die Straße. Ihr Knie platze auf und sie schrie einmal. Sie rappelte sie auf, rannte in den Park und versteckte sich. Dann sah sie ihren Vater kommen. Er sah sich um und verschwand dann wütend, da er sie nicht gefunden hatte.
Feli hockte noch 10 Minuten in ihrem Versteck, aus Angst, dass ihr Vater zurück kommen würde.
Dann stand sie auf und lief weiter. Sie wollte unbedingt zu Linus. Sie kramte ihr Handy raus und rief Linus an.
„Süße! Ist dir was passiert?“, fragte Linus als er an sein Handy ging.
„Wo bist du? Ich möchte so gerne bei dir sein!“, sagte Feli weinend.
„Am See im Park!“, sagte Linus.
Feli legte auf und lief zu dem See.
Nach wenigen Minuten war sie da. Feli lief Linus entgegen und fiel ihm weinend um den Hals. Linus drückte sie ganz dolle an sich, um ihr Kraft zu geben.
„Setz dich lieber! Du bist so fertig!“, sagte Linus liebevoll.
Sie setzten sich auf eine Bank und Linus nahm Feli in den Arm. Er nahm ihre Beine, sodass sie über seinen lagen und legte einen Arm um ihre Schulter, um sie an sich zu drücken.
„Ist dir noch irgendwas passiert?“, fragte Linus.
Feli schüttelte den Kopf und fragte: „Und bei dir? Hast du dir bei dem Sturz wehgetan?“
„Ach… Das ist doch egal!“
„Nein! Ist es nicht! Was ist mit dir?“
„Ach… Nur das linke Knie und mein linker Unterarm sind aufgescheuert! Ist nicht so schlimm!“
„Doch! Das ist schlimm!“
„Warum rastet denn dein Vater so aus?“, fragte Linus, um das Thema zu wechseln.
Feli sah auf den Boden und fing wieder an zu weinen.
„Bitte sag es mir! Ich hab echt Angst um dich!“, sagte Linus und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht.



 
„Er hat Alkohol-Probleme…!“, sagte Feli.
„Magst du darüber reden?“, fragte Linus vorsichtig.
Feli nickte. Sie holte tief Luft und begann dann zu erzählen:
„Das ist schon seit ganz vielen Jahren so. Wenn er morgens aufsteht trink er zuerst Alkohol. Und eigentlich trinkt er immer wenn er eine freie Minute hat. Naja… Dann ist er eben meistens betrunken, so wie eben angetrunken und rastet dann eben aus. Er hat sie nicht mehr unter Kontrolle und ich dann so, wie du es vorhin mitbekommen hast.“
Linus nahm Feli in den Arm und drückte sie ganz fest an sich.
„Süße, darf ich dich noch eine Sache fragen?“
Feli nickte.
„Hat er dich schon öfters geschlagen?“
Feli fing an zu weinen und nickte zögerlich.
„Aber er darf dich nicht schlagen! Geh bitte zur Polizei oder so!“, sagte Linus.
„Ich kann nicht! Ich kann das meiner Mutter nicht antun!“, sagte Feli.
„Du schützt damit deine ganze Familie!“
„Aber meine Mutter liebt ihn doch so sehr!“
„Trotzdem! Er kann dich nicht schlagen! Schlägt er deine Mutter denn auch?“
Feli nickte weinend.
„Bitte Feli! Ich steh dir auch zur Seite! Egal was passiert!“, sagte Linus und sah ihr in die Augen.
„Danke! Ich werd mal sehen was ich mache und was so passieren wird!“, sagte Feli.
„Die nächste Nacht bleibst du erst mal bei mir, damit ich auf dich aufpassen kann!“, sagte Linus.
„Sehr gerne!“, sagte Feli und lächelte.
„Lass uns zu mir gehen! Da bist du sicher!“, sagte Linus.
Feli nickte. Er nahm ihre Hand und sie gingen zusammen zu Linus.
Nach 10 Minuten waren sie bei Linus.
„Ist es okay, wenn ich meiner Mutter alles erkläre? Dann weiß sie wenigstens Bescheid!“, sagte Linus.
„Okay, mach das!“, sagte Feli leise.
Linus ging zu seiner Mutter und erklärte ihr alles was passiert war. Sie war natürlich damit einverstanden, dass Feli diese Nacht bei Linus bleiben würde.
Er ging wieder zu Feli, die in seinem Zimmer war.
„Du kannst hier bleiben!“, sagte Linus.
Feli freute sich.
„Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, was wir heute noch schönes machen!“, sagte Linus.
Feli lächelte.


 „Ich hab eine Idee!“, sagte Linus und grinste von einem Ohr zum Anderen.
„Was denn?“, fragte Feli neugierig.
„Lass dich überraschen meine Süße!“, sagte Linus und küsste sie.
In dem Moment vergas Feli alles. Sie genoss den Kuss und Linus‘ Nähe.
„So meine Süße! Ich bin jetzt weg! Fühl dich hier wie zu Hause! Ich komm dann später, um dich abzuholen!“, sagte Linus, gab ihr einen langen und liebevollen Kuss und ging dann anschließend.
Feli beschloss zu Linus‘ Mutter zu gehen.
Sie sprach Feli auf alles an was Linus ihr gesagt hatte.
Die beiden redeten ganz lange und ausführlich darüber und Feli erklärte alles noch einmal.
„Du kannst so lange bei uns bleiben wie du das möchtest!“, sagte Linus‘ Mutter.
„Dankeschön Frau Meyer!“, sagte Feli zu ihr.
„Nenn mich doch Sabine!“, sagte Linus‘ Mutter.
„Okay! Danke Sabine!“, sagte Feli und lächelte.
„Ist denn das blaue Auge auch wegen deinem Vater da?“, fragte Sabine.
Feli schwieg.
„Hey Feli! Ich hab eine Überraschung für dich!“, sagte Linus, der gerade wiedergekommen war.
„Dann geh mal mit!“, sagte Sabine.
Feli lächelte und ging mir Linus mit.
Erst gingen sie Hand in Hand ein Stück spazieren und redeten.
„Über was hast du denn mit meiner Mutter geredet?“, fragte Linus.
„Ich hab mit ihr nochmal so über alles gesprochen! Über das mit meinem Vater und so!“, sagte Feli.
„Okay!“
„Eben hat sie mich gefragt ob ich das blaue Auge auch hab, wegen meinem Vater!“
„Und… Was hast du gesagt?“
„Nichts… Du bist in dem Moment gekommen und das hat mich gerettet!“
„Okay! So da wären wir! Ich führe dich jetzt!“
Linus verband Feli die Augen und dann führte er sie ein Stückchen in den Wald hinein.
„Wo bringst du mich denn hin?“, fragte Feli lachend.
„Lass dich überraschen mein süßer Schatz!“, sagte Linus.

Nach ein paar Minuten sagte Linus:
„So da sind wir!“
Langsam nahm er Feli die Augenbinde ab. Was sie sah machte sie sprachlos.
„Wow! Das ist ja wunderschön!“-Es waren die einzigen Worte die Feli heraus bekam.
Linus drehte sie so, dass sie nun genau vor ihm stand. Er legte seine Hände an ihren Hinterkopf und drückte seine Lippen sanft auf ihre. Feli legte ihre Hände an seinen Bauch. Sie begannen sich liebevoll zu küssen. Sie küssten sich einige Zeit lang.




 Dort lag eine Decke und um sie herum standen viele brennende Kerzen.
„Es sieht so schön aus!“ sagte Feli.
„Komm mit, meine Süße!“, sagte Linus und zog Feli mit.
Sie setzen sich auf die Decke. Linus setzte sich hinter sie und umschloss sie mit seinen Armen. Er gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Wange.
Feli schmuste sich liebevoll an Linus und schloss ihre Augen für einen Moment.
„Ich Liebe Dich, mein süßer Schatz!“, sagte Feli.
„Und ich liebe Dich!“, sagte Linus.
Nun folgte ein liebevoller und intensiver Kuss.
„Hast du Hunger meine Süße?“, fragte Linus.
„Etwas schon!“, sagte Feli.
Linus zog einen kleinen Korb zu sich und öffnete ihn. Darin war eine große Pizza. Linus nahm ein kleines Stück und fütterte Feli damit. Sie musste lachen.
„Du bist so süß!“, murmelte Feli mit der Pizza im Mund.
Nun nahm Feli ein Stück der Pizza und fütterte Linus.
So ging es weiter bis die ganze Pizza weg war. Die beiden lachten und küssten sich während sie aßen. „Hat es dir geschmeckt?“, fragte Linus.
„Ja, hat es! Und dir?“, fragte Feli.
„Sehr!“, sagte Linus.
„Du darfst mein Schatz!“, sagte Feli lächelnd.
„Was darf ich?“, fragte Linus.
„Mich küssen… Mit deiner Zunge!“, sagte Feli und wurde rot.
„Wirklich?“, fragte Linus um sich zu vergewissern.
„Ja! Wirklich!“, sagte Feli.
Linus lächelte. Er beugte sich zu Feli vor und begann sie liebevoll zu küssen. Sanft drückte er sie auf die Decke und lag nun auf ihr.
„Ist das so okay, mein Schatz?“, fragte Linus.
„Wunderschön!“, sagte Feli leise.
Sie legte ihre Arme um Linus‘ Hals und Linus hatte seine an ihre Hüfte gelegt. Er begann wieder sie zu küssen. Nun arbeitete er sich langsam mit seiner Zunge zu ihrer vor. Erst kitzelte er an ihrer Zungenspitze und dann fing er an sie sanft und gefühlvoll zu umspielen. Feli erwiderte dies, was Linus bestätigte, dass Feli es zu gefallen schien. Sie küssten sich noch einige Momente ganz intensiv und gefühlvoll weiter.
„Das war wundervoll!“, sagte Linus zu Feli.
„Ohja! Das war es!“, sagte Feli.
Die beiden lagen nebeneinander auf der Decke und sahen sich die Sterne an. Feli lag halb auf Linus und er hatte seinen Arm um sie gelegt.
„Das war ein wundervoller Abend!“, sagte Feli.
„Ja! Das war er wahrhaftig!“, sagte Linus, „Lass uns nach Hause gehen! Es ist schon dunkel und kalt!“
Feli nickte.
Die beiden standen auf, räumten die Sachen zusammen und gingen dann gemeinsam zu Linus.
Nach einigen Minuten waren sie da. Vor dem Haus stand ein Polizeiwagen.
„Warum steht denn bei uns die Polizei?“, fragte Linus.
„Keine Ahnung!“, sagte Feli.
Als sie näher an das Haus rankamen, sah Feli ihre Mutter und ihren Vater vor der Haustür stehen. In Feli brach Panik und Angst aus.



 Sie kamen dem Haus immer näher und Feli zitterte immer mehr.
„Feli!Bitte bleib ruhig! Dir kann nichts passieren!“, sagte Linus.
„Aber ich hab solche Angst!“, sagte Feli.
Die beiden gingen weiter zum Haus und standen dann neben den Polizisten.
„Feli! Da bist du ja!“, sagte Feli’s Mutter, die total fertig war. Sie umarmte Feli und drückte sie an sich. Und dann kam Feli’s Vater.
Er begann wieder sie anzuschreien, doch diemal ging einer der Polizisten dazwischen. Dieser schob Feli’s Vater ein Stück von ihr weg. Linus stand die ganze Zeit neben ihr und hielt fest ihre Hand.
„Also Felicitas. Deine Etern haben uns verständigt, dass du weggelaufen seist!“, sagte der eine Polizist.
„Mag sein!“, antwortete sie.
„Sie wollen, dass du wieder mit nach Hause kommst!“, sagte der andere.
„Aber ich möchte bei meinem Freund bleiben!“, sagte Feli fest entschlossen.
„Du kommst schon mit nach Hause!“, brüllte Feli’s Vater.
„Schön ruhig bleiben Herr Meyer!“, sagte der erste Polizist.
„Ich bleibe nicht ruhig! Meine Tochter hat das zu machen, was ich ihr sage! Und wenn ich sage du kommst mir, dann kommst du auch mit!“, brülle er und ging auf Feli los. Er packte sie an den Schultern und fing an sie zu kräftig zu Schütteln. Linus versuchte ihn von Feli wegzubekommen, doch dies machte ihn nur noch wütender.
Die Polizisten stürmten los, um schlimmeres zu vermeiden.
„Sie kommen jetzt erst mal mit uns mit aufs Revier!“, sagte der zweite Polizist.
„Ich gehe nirgendwo hin!“, schrie ihr Vater und er begann um sich zu schlagen.
Ein Schlag verfehlte nur knapp das Gesicht von Linus. Die Polizisten drückten den aggressiven Vater auf den Boden und legten ihm Handschellen an. Feli hielt es nicht mehr aus. Sie ließ Linus‘ Hand los und lief weg.
„Feli, bleib hier!“, schrie Linus ihr nach, doch sie lief weiter.
„Lauf ihr nach, okay?!“, sagte Sabine, seine Mutter.
Linus nickte und lief los. Er verfolgte Feli durch die Dunkelheit in den Park.
„Feli! Bitte bleib stehen!“, rief er immer wieder, doch sie lief weiter.
Auf einer kleinen Brücke hatte er sich dann eingeholt und hielt sie fest.
„Süße! Bitte! Bleib bei mir! Die Polizisten haben ihn mitgenommen! Er kann dir nichts mehr antun!“, sagte Linus.
Feli stand nur da und weinte.
Linus nahm sie fest in den Arm und gab ihr einen sanften Kuss.
„Los! Wir gehen zusammen wieder zurück!“, sagte Linus und Feli nickte.
Während dem Weg klammerte sie sich an seinen Arm.
„Süße! Alles wird gut! Ich bin bei dir!“, sagte Linus.
„Ich weiß nicht… Ich hab so Angst!“, sagte Feli mit zittriger Stimme.
„Ich bin bei dir und werde auf dich aufpassen!“, sagte Linus.
Es sollte Feli etwas beruhigen, doch als sie ihren Vater im Polizeiauto sah, brach wieder Panik und Angst in ihr aus.




 
Sie kamen immer näher ans Haus.
Sie hörten Feli’s Vater, wie er wütend gegen die Fensterscheibe des Autos schlug und wie er brüllte.
„Süße, er kann dir nichts tun!“, sagte Linus, um seine Freundin zu beruhigen.
Sie nickte zögernd.
„Feli!“, rief ihre Mutter und lief auf sie zu. Sie wollte Feli umarmen doch Feli stieß sie weg.
„Lass mich!“, sagte Feli.
„Was ist denn los, Feli?“, fragte ihre Mutter.
„Du bist nie für mich da! Wenn Papa mich schlägt stehst du nur daneben und machst nichts!“, schrie Feli weinend.
„Stimmt das so Frau Meyer?“, fragte einer der Polizisten nach.
Feli’s Mutter fing an zu weinen.
„Ich will nicht nach Hause! Ich will hier bleiben! Hier schlägt mich keiner!“, sagte Feli weinend.
„Wär es denn okay, wenn Feli hier bleiben würde vorerst?“, fragte ein Polizist.
„Natürlich, das ist kein Problem!“, sagte Linus‘ Mutter.
„Nein! Feli kommt zu mir!“, sagte Feli’s Mutter.
„Nein!“, schrie Feli weinend.
„Linus! Bring Feli bitte ins Haus!“, sagte Sabine.
Linus nickte. Er nahm Feli’s Hand und zog sie vorsichtig mit.
Sie gingen in Linus‘ Zimmer
„Leg dich hin meine Süße und ruh dich bitte aus!“, sagte Linus liebevoll.
„Bleib bitte bei mir!“, sagte Feli, die immer noch total fertig war.
„Mach ich mein Schatz!“, sagte Linus.
Die beiden legten sich zusammen in Linus‘ Bett. Er zog sie ganz nah an sich heran und legte einen Arm um sie.
„Hier bist du in Sicherheit!“, sagte Linus.
„Ja! Du hast Recht!“, sagte Feli leise.
„Jetzt schlaf bitte meine Süße! Morgen sieht die Welt schon anders aus!“, sagte Linus.
Feli musste etwas lächeln.
Linus gab ihr einen gefühlvollen Kuss.
„Schließ deine wundervollen Augen und schlaf mein Schatz! Und wenn du wach wirst sitze ich neben dir! Ich bleibe immer für dich da, egal was auch passiert!“, sagte Linus liebevoll.
„Danke! Ich liebe Dich!“, sagte Feli und küsste ihn noch einmal.
„Und Ich liebe Dich!“, sagte Linus und erwiderte den Kuss.
Nun schlief Feli in Linus‘ Armen und an ihn gekuschelt ein.
Linus saß noch einige Zeit lang wach neben ihr, dann schief auch er ein.
Am nächsten Morgen wachte Linus gegen 9h auf. Doch Feli war nicht mehr da.
Linus wurde panisch. Wo war Feli? War ihr etwas zugestoßen?



Kapitel 2

 
Er stürmte aus seinem Zimmer und lief runter. Immer wieder schrie er Feli’s Namen, doch er bekam keine Antwort. Er sah in der Küche nach, im Keller und allen Zimmern des Hauses. Dann war er im Wohnzimmer: die Tür nach draußen stand offen. „Scheiße!“, dachte Linus. Er rechnete mit dem schlimmsten. Er stürmte auf die Terrasse und sah sich um.
„Feli!“, schrie er, doch wieder keine Antwort.
Er sah sich erneut um und dann sah er sie. Sie saß am Ende des Gartens, auf der Treppe der kleinen Veranda. So schnell er konnte lief er zu ihr. Vor ihr bremste er ab, da er sie nicht erschrecken wollte. Er sah sie einen Moment lang nur an. Sie saß zusammengekauert am Treppengeländer der Treppe und starrte vor sich hin. Sie zitterte am ganzen Körper, das konnte Linus sehen. Langsam drehte Feli ihren Kopf zu Linus. Ihre Augen waren ganz rot, vom weinen und sie war total blass.
„Feli, was ist los?“, fragte Linus ganz besorgt.
Doch Linus sah nur wie Feli’s Augen sich wegdrehten und sie anschließend kopfüber zu Boden fiel.
Er rannte zu Feli und schmiss sich neben sie auf den Boden.
„Feli! Hey Süße! Wach auf! Bitte!“, sagte er ganz aufgeregt und klopfte ihr sanft auf die Wange.
Doch sie rührte sich nicht.
Linus wurde panisch. Er griff nach seinem Handy und rief einen Krankenwagen.
Nach einigen Minuten war der Arzt da. Linus hatte Feli ins Wohnzimmer getragen und sie aufs Sofa gelegt.
Als der Arzt da war, war Feli immer noch bewusstlos.
„Was ist passiert?“, fragte der Arzt.
„Als ich heute aufgewacht bin lag Lia nicht neben mir und dann hab e ich sie gesucht und dann habe ich sie gesucht und im Garten gefunden. Erst saß sie auf der Treppe der Veranda aber dann ist sie vorne übergekippt! Dann habe ich sofort einen Krankenwagen gerufen und Feli hier rein gebracht“, erzählt Linus, der total am Ende war.
„Es war sehr gut, dass du so schnell gehandelt hast!“, sagte ein Sanitäter.
Feli wurde etwas untersucht und sie hatte eine Atemmaske auf.
„Wir bringen sie ins Krankenhaus. Möchtest du mit fahren?“, fragte der Arzt Linus.
Linus nickte nur.
Inzwischen war auch die Mutter von Linus wieder da
„Was ist passiert?“, fragte sie ganz aufgeregt.
„Feli ist ohnmächtig geworden und sie wacht nicht auf!“, sagte Linus.
„Was? Wie ist das passiert?“, fragte sie weiter.
„Sie lag heute Morgen nicht mehr im Bett und dann hab ich sie gesucht. Gefunden hab ich sie auf der Treppe der Veranda im Garten und dann ist sie nach vorne übergekippt!“, sagte Linus.
„Los! Wir fahren mit ins Krankenhaus!“, sagte Sabine.
Der Krankenwagen für mit Sirene und Blaulicht ins Krankenhaus und auch Linus und seine Mutter fuhren schnell ins Krankenhaus.
Dort angekommen liefen Linus und seine Mutter ins Krankenhaus. Sie mussten noch warten, da Feli noch untersucht wurde.
Sie warteten ungeduldig. Sabine saß auf einem Stuhl und Linus lief aufgeregt hin und her. Doch dann kamen Feli‘s Eltern und ihr Bruder. Ihr Vater stürmte auf Linus zu, da er für ihn der Schuldige war.


 
Feli’s Vater packte Linus an den Schultern und schüttelte ihn hin und her. Er begann ihn gegen eine Wand zu schubsen und schlug ihm dann Mitten ins Gesicht. Seine Nase fing an zu bluten und Linus sank auf den Boden und hielt sich eine Hand an die Nase.
Marc war los gestürmt um seinen Vater davon ab zu halten, doch es war zu spät. Erst Marc, zwei Ärzte und zwei Polizisten konnten Feli’s Vater zurück halten.
Sabine lief zu ihrem Sohn
„Was fällt ihnen ein auf meinen Sohn einzuschlagen?“, schrie sie wütend.
„Was hat dieser Mistkerl meiner Tochter angetan!“, brüllte er.
„Sie sollten sich mal überlegen, was Sie ihrer Tochter alles antun!“, sagte Sabine mit kräftiger Stimme.
Die beiden Polizisten brachten Feli’s Vater aus dem Krankenhaus und ein Arzt kümmerte sich um Linus‘ Nase.
Sabine wartete mit Feli’s Mutter und ihrem Bruder Marc.
„Sie müssten etwas tun!“, sagte Sabine ruhig zu Feli’s Mutter.
„Aber was denn?“, antwortete diese.
„Trennen sie sich von ihm! Es ist das Beste für sie und ihre Familie!“, sagte Sabine.
„Das wäre echt das Beste Mama!“, sagte Marc.
„Aber der schlägt mich dann tot!“, sagte ihre Mutter.
„Wir stehen ihnen alles zur Seite!“, sagte Sabine.
„Sagen sie doch bitte Andrea zu mir!“, sagte Feli’s Mutter.
„Okay Andrea! Ich bin Sabine!“, sagte Sabine, „Schmeiß ihn als erstes aus dem Haus!“
„Ja Mama! Bitte mach das! Entweder du verlierst Papa oder Feli und mich!“, sagte Marc.
„Das kann so nicht weitergehen!“, sagte Sabine und Marc stimmte ihr nickend zu.
„Okay! Ich werde ihn rausschmeißen! Ich will dich und Feli nicht verlieren!“, sagte Andrea und griff nach Marc’s Hand.
„Danke Mama!“, sagte Marc und nahm seine Mutter in den Arm.
In dem Moment kamen zwei Ärzte.
„Frau Meyer, Frau Bode?“, fragte einer der beiden Ärzte.
„Ja! Hier!“, sagte Sabine.
Die Ärzte kamen zu den beiden Frauen und Marc.
„Also erst mal zu Felicitas! Sie hatte einen Nervenzusammenbruch!“, sagte der Arzt.
„Und Linus‘ Nase ist gebrochen!“, sagte der andere Arzt.
In dem Moment kam Linus wieder.
„Linus! Wie geht es dir?“, fragte Sabine besorgt.
„Ist schon okay! Kann ich zu Feli?“, fragte er.
„Ja! Komm ich bringe dich hin! Wollen Sie auch mitkommen?“, fragte der Arzt.
„Gerne!“, sagten die andern.
Sie folgten den beiden Ärzten.
„Da wären wir!“, sagte einer der beiden.
„Linus, magst du erst alleine rein gehen?“, fragte Andrea.
„Wollen Sie nicht als erstes zu ihr?“, fragte er.
„Sag doch bitte Andrea zu mir! Ich glaube es ist besser, wenn du erst mal zu ihr gehst!“, sagte Andrea.
„Okay!“, sagte Linus und betrat das Zimmer von Feli.
Er setzte sich neben ihr Bett und nahm ihre Hand ganz vorsichtig.
Langsam öffnete sie ihre Augen.



 „Hey mein Schatz!“, sagte Linus leise.
Feli lächelte etwas.
„Süße wie geht es dir?“, fragte er weiter.
„Ganz gut soweit! Und dir? Und was ist überhaupt passiert?“, fragte Feli.
„Mir geht es auch ganz okay! Also… Als ich heute Morgen aufgewacht bin, lagst du nicht mehr neben mir! Ich hab mir solche Sorgen gemacht und hab angefangen dich zu suchen! Ich hab dich dann im Garten auf der Treppe der Veranda gefunden! Du hast mich angesehen und bist dann nach vorne übergekippt! Dann hab ich einen Krankenwagen gerufen und der hat dich dann hier her gebracht!“
„Okay! Danke und was ist mit deiner Nase passiert?“, fragte sie besorgt.
„Das ist doch egal! Hauptsache es geht dir wieder besser!“, sagte Linus.
„Bitte! Was ist passiert?“, fragte Feli erneut.
„Dein Vater dachte ich sei Schult an deinem Zusammenbruch und hat mich deswegen geschlagen!“, sagte Linus.
„Was?“, piepste Feli.
„Bitte! Lass gut sein! Ist egal Süße!“, sagte Linus.
Feli begann zu weinen.
„Süße nein! Bitte weine nicht!“, sagte Linus, setzte sich neben sie und nahm sie fest in den Arm.
Nach ein paar Augenblicken hatte Feli sich wieder etwas beruhigt.
„Und was ist jetzt mit deiner Nase?“, fragte sie weiter.
„Sie ist gebrochen!“, sagte Linus.
Feli sah ihn nur an. Dann löste sie sich von ihm, drehte sich um und legte sich wieder hin, sodass ihr Rücken zu Linus zeigte.
„Feli! Was ist los?“, fragte Linus besorgt.
Er bekam keine Antwort. Linus lief einmal ums Bett herum und hockte sich auf Kopfhöhe von Feli.
„Süße! Was hast du?“, fragte er erneut.
„Es ist nicht gut, wenn du mit mir zusammen bist!“, sagte Feli unter Tränen.
Dies traf Linus wie ein Schlag ins Gesicht oder eher gesagt, wie ein Stich ins Herz.
Wortlos stand er auf und verließ das Zimmer. Er verließ das Krankenhaus und setzte sich draußen auf eine Bank und dachte nach.
Feli lag nur da in ihrem Bett und brach in Tränen aus.



 
Nun kamen ihre Mutter, ihr Bruder und Sabine in das Zimmer von Feli hinein.
„Feli! Was hast du denn?“, fragte ihre Mutter besorgt.
„Verschwindet! Alle!“, schrie sie weinend.
Sie gucken sich verwirrt an.
„Geht!“, schrie Feli.
Die anderen verließen verwirrt das Zimmer und Feli lag weinend in ihrem Bett.
Sie weinte sich alles ab, was sie belastete.
Und dann stand sie auf, nahm ihr Handy, zog sich vorsichtig ihre Schuhe an und ging dann aus ihrem Zimmer. Vor dem Zimmer sah sie sich um: Nein! Linus war hier nicht.
Sie überlegte einen Moment, wo hin sich gehen wollte. Dann beschloss sie draußen nach zu sehen. Ganz vorsichtig und ganz langsam verließ sie das Krankenhaus. Sie sah sich um und dann fiel ihr Blick auf eine Bank. Ja! Das war Linus, der da saß.
Langsam ging sie zu ihm hin. Ihr liefen sehr die Tränen über die Wangen.
Dann stand sie neben ihm.
„Linus!“, sagte sie ganz leise.
Linus sah auf und blickte ihr ins Gesicht.
„Es tut mir so leid!“, sagte Feli leise und weinte nun richtig los.
„Süße! Bitte! Es muss dir nicht leid tun! Aber bitte lass mich mit dir zusammen sein! Ich liebe Dich und ich will für dich da sein und dich beschützen! Ich will auf dich aufpassen und mich liebevoll um dich kümmern! Bitte lass mich bei dir bleiben!“, sagte Linus und nahm Feli ihn den Arm um sich zu trösten.
Feli klammerte sich an Linus, doch dann merkte er, wie Feli langsam zusammensank. Linus presste sie ganz dolle an sich, um sie fest zu halten.
„Feli! Bitte bleib stehen!“, sagte Linus ängstlich.
Doch Feli konnte nur weinen.
Linus setzte sich wieder auf die Bank und zog Feli sanft mit, sodass sie auf seinem Schoß saß.
Er drückte ihren Kopf sanft an seine Brust und hatte seinen anderen Arm um sie gelegt, um sie fest zu halten.
Feli war total am Ende und konnte nur noch weinen. Doch sie war so froh Linus zu haben. Er stand ihr bei und ließ sich nicht los.
„Bitte! Bitte Linus, lass mich nicht alleine! Bitte bleib der tollste… Nein! MEIN tollster Freund!“, sagte Feli weinend.
„Schatz… Ich bleibe bei dir! Solange du es willst!“, sagte Linus.
„Danke!“, sagte Feli.
Vorsichtig hob er Feli’s Kopf an und gab ihr einen zärtlichen liebevollen Kuss und Feli erwiderte ihn.
„Süße! Komm! Ich bring dich wieder rein! Und ruh dich bitte aus, du bist total blass!“, bat Linus Feli.
„Bleibst du noch etwas bei mir?“, fragte Feli.
„Wen du es möchtest? Sehr gerne!“, sagte Linus.
Feli lächelte etwas.
Die beiden standen auf und gingen ganz langsam zurück zu Feli’s Zimmer. Linus stützte seine Freundin und gab ganz große Acht auf sie, dass ihr auch ja nichts passierte.

„Süße! Leg dich ins Bett und ruh dich aus!“, sagte Linus liebevoll, als sie im Zimmer angekommen waren.
„Bleibst du bei mir?“, fragte Feli.
„Wenn du magst? Gerne!“, sagte Linus.
Feli legte sich in ihr Bett und zog Linus neben sich. Sie kuschelte sich ganz nah an ihn und er legte einen Arm um sie.
Als Feli später aufwachte, war Linus weg, doch einige Sachen standen auf ihrem Tisch, die Feli zum Lächeln brachten



 Dort standen ein Strauß rote Rosen, eine Tafel Schoko, ihre Laptop und ein Brief. Feli öffnete den Brief:
Meine über alles geliebte Feli!
Ich bin so froh dich an meiner Seite zu haben, meine Süße. Ich werde für immer für dich da sein und auf dich aufpassen. Ich bin so glücklich dich meine Freundin nennen zu können.
Ich hab dir deinen Laptop vorbei gebracht! Wenn du magst können wir so camen, wenn die Besuchszeit vorbei ist!
Melde dich einfach, wenn du camen, telefonierst oder sonst was möchte.
Morgen würde ich dich sehr gerne wieder besuchen kommen, wenn das okay für dich ist.
Ich liebe Dich mein süßer wundervoller Schatz.
Feli hatte Tränen in den Augen, als sie diesen Brief las.
Ja! Sie liebte Linus und sie wollte ihn nie verlieren.
Sie griff zu ihrem Handy und schrieb eine SMS an ihren Schatz:
Danke für die wundervollen Sachen mein süßer Schatz!
Wir können jederzeit camen, telefonieren und du kannst immer vorbei kommen!
Ich liebe Dich mein Schatz
Nun versendete Feli die SMS.
Sie musste keine Minute auf die Antwort warten:
Ich ruf dich gleich über Skype an Süße!
Schnell simste Feli zurück:
Oki mein Schatz! Bis gleich!
Feli fuhr ihren Laptop hoch und meldete sich bei Skype an und schon rief Linus an.
„Hey meine Süße!“ sagte Linus.
„Hey mein Schatz!“, sagte Feli.
„Wie geht es dir so?“
„Ganz okay und dir?“
„Mir auch! Danke der Nachfrage! Du siehst schon viel besser aus meine Süße!“
„Mit geht es auch schon besser!“
„Das freut mich sehr!“
Feli und Linus lächelten sich an.
Sie camten noch eine Weile weiter.
„Lass uns doch so einschlafen, dann können wir uns sehen!“, schlug Linus vor.
„Süße Idee! Okay!“, sagte Feli.
Es dauerte nicht lange, da schliefe sie beide ein.



 Feli blieb noch eine Weile im Krankenhaus, um sicher zu gehen, dass es ihr auch wirklich wieder gut ging.
Sie war froh das Linus sie jeden Tag besuchen kam und auch ihre Mutter, ihr Bruder und auch die Mutter von Linus kamen zu Besuch. Genauso wie ihre besten Freundinnen Mila und Emilia.
„Hey Süße!“, wurde Feli von ihren Freundinnen begrüßt.
„Hey ihr Beiden! Das ist schön, dass ihr mich besuchen kommt!“, freute sich Feli.
Sie umarmten sich zur Begrüßung und dann redeten sie ganz viel: über Linus, über Feli’s Zusammenbruch und warum das passiert ist und alles was den 3 Mädchen einfiel. Und auch auf Feli’s Vater kamen sie zu sprechen. Feli’s Freundinnen waren die einzigen, die davon wussten. Davon das Feli geschlagen wurde von ihrem eigenen Vater.
„Ich hoffe wirklich für dich, dass sich deine Mutter vom dem trennt und ihr dann endlich normal leben könnt!“, sagte Mila.
„Ich auch! Du hast so oft geweint wegen dem!“, sagte Emilia.
„Ihr habt ja Recht! Mal sehen was meine Mutter machen wird!“, sagte Feli.
„Wir stehen dir auf jeden Fall zur Seite!“, sagten Mila und Emilia stimmte ihr nickend zu.
„Ihr seid süß! Danke!“, sagte Feli und lächelte.
Nun klopfte es an der Tür.
„Herein!“, sagte Feli.
Nun betrat Linus das Zimmer.
Er ging zu Feli und gab ihr einen liebevollen Kuss.
Mila und Emilia könnten sich ein Kichern nicht verkneifen. Feli und Linus sahen zu den beiden und wurden beide etwas rot.
„Wir stören euch dann mal nicht weiter!“, sagte Mila und die beiden verließen kichernd das Zimmer.
„Hey meine Süße!“, sagte Linus und gab ihr nun einen viel intensiveren Zungenkuss.
Feli genoss diesen Moment so sehr sie konnte.
Als Linus sich langsam von ihren Lippen löste und seine Augen wieder öffnete, sah er Feli überglücklich strahlen.
„Ich liebe Dich und ich liebe es dich zu küssen!“, sagte Feli.
„Und Ich liebe dich!“, sagte Linus.
Linus setzte sich neben sie auf ihr Bett und lächelte sie an. Dann beugte er sich runter zu ihrem Kopf und begann erneut sie wieder intensiv zu züngeln und ihre Wangen zu streicheln. Dann legte er ihr etwas in die Hand.
Feli öffnete ihre Hand und fing an zu lächeln. In ihrer Hand lag ein rotes Glasherz.
„Es ist wunderschön!“, sagte Feli.
„Es soll dich immer an mich erinnern meine Süße!“, sagte Linus liebevoll.
„Ja das wird es!“, sagte Feli.
„Du, es tut mir wirklich leid aber ich muss jetzt schon wieder gehen!“, sagte Linus.
„Hmm... Okay mein Schatz!“, sagte Feli.
„Süße, ich komme morgen wieder vorbei und bin dann für dich da! Versprochen!“, sagte Linus.
„Okay!“, sagte Feli.
Linus ging zur Tür und Feli sah traurig auf ihre Hände.



 
Linus drehte sich noch einmal um und sah Feli so traurig.
„Süße! Was ist los?“, fragte er besorgt.
„Ist schon okay…!“, sagte Feli ohne ihn anzusehen.
Er ging noch einmal zu Feli, setzte sich neben sie und hob ihren Kopf sanft an.
„Süße! Bitte sag mir! Was hast du?“, sagte Linus beunruhigt.
„Ist schon gut!“, sagte Feli leise.
„Süße! Bitte!“, sagte Linus und sah Feli traurig an.
Feli rollte Tränen über die Wangen.
„Bitte weine nicht mein Schatz!“, sagte Linus, „Sag mir bitte was ist! Hab ich was falsch gemacht?“
Feli schwieg und starrte nur auf ihre Hände.
Linus stand traurig auf und verließ das Zimmer.
„Linus!“, rief Feli.
Doch sie bekam keine Antwort.
Schnell sprang sie au, doch sie musste kurz stehen bleiben, da ihr ganz schwindelig wurde.
Dann lief sie zur Tür, riss sie auf und rief erneut:“ Linus!“
Dann sah sie ihn noch. Er drehte sich um und sah Feli an.
Sie lief auf ihn zu und fiel ihm in den Arm.
„Mein Schatz! Was ist denn los?“, fragte Linus.
„Ich war so traurig. Du hast dich nicht mal richtig von mir verabschiedet! Nur ‚Tschüss‘ und das war es!“, sagte Feli weinend.
„Ach mein Schatz!“, sagte Linus und schloss sie fest in den Arm.
Er brachte sie ganz vorsichtig zurück in ihr Zimmer.
„Süße! Leg dich bitte hin! Du bist noch zu schwach zum Aufstehen!“, sagte Linus fürsorglich.
Feli legte sich in ihr Bett. Linus deckte sie sanft zu und setzte sich neben sie auf das Bett.
„Wie soll ich mich denn von dir verabschieden?“, fragte Linus.
Feli lief rot an. Linus bemerkte dies.
„Soll ich dich umarmen oder dir einen Kuss geben oder dich ganz intensiv küssen?“, fragte Linus.
Feli sah nur verlegen auf ihre Hände und sagte nichts.
Linus hob ihr Gesicht an und sah ihr in die Augen. Dann legte er seine Hände an ihren Hals und begann sie vorsichtig zu küssen. Erst normale Küsse und dann immer intensivere und mit Zunge.
Einige Minute saßen sie noch da und küssten sich intensiv.
„Ist dir das zum Abschied lieber?“, fragte Linus.
Feli nickte nur verlegen.
„So meine Süße! Ich muss jetzt wirklich weg!“, sagte Linus
Er gab ihr noch einen Kuss auf die Wange und dann ging er.
Nun machte Feli es sich einigermaßen gemütlich in ihrem Bett und versuchte einzuschlafen.
Doch dann bekam sie eine SMS die ihr die Tränen in die Augen trieb.



Kapitel 3

 
Es war eine SMS von ihrem Bruder Marc. Er schreib:
Hey Schwesterchen!
Du musst jetzt stark sein und ich hoffe diese SMS erreicht dich nicht zu spät.
Papa ist wieder frei gekommen und war bei uns Zuhause. Mama hat ihm gesagt, dass sie die Scheidung will und dann ist er ausgerastet. Er hat Mama zusammengeschlagen!
Feli fing bitterlich an zu weinen. Dann rief sie Marc an.
„Hey!“, meldete er sich.
„Wo ist Mama und wie geht es ihr?“, fragte Feli.
„Sie wurde ins Krankenhaus gefahren. Indem du auch liegst!“
„Okay! Und was ist mit Papa passiert?“
„Er wurde verhaftet und kommt diesmal nicht so schnell wieder frei! Wahrscheinlich werden wir ihn anzeigen und er darf sich uns dann nicht mehr nähern!“
„Hoffentlich!“
„Versuch zu schlafen ja? Ich komme dich morgen besuchen und dann gehen wir zu Mama ja?“
„Okay! Dann bis morgen und danke, dass du mir Bescheid gesagt hast!“
„Ist schon okay! Versuch zu schlafen Schwesterchen!“
„Du auch!“
Nun legten beide auf und Feli schlief dann doch ein, nachdem sie noch stundenlang wach lag.
Als sie am nächsten Tag aufwachte, saßen Linus und ihr Bruder neben ihr.
„Hey mein Schatz!“, sagte Linus und strich ihr über die Wange.
„Hey ihr beiden!“, sagte Feli.
„Wollen wir zu Mama gehen?“, fragte Marc.
Feli nickte.
„Du darfst aber nur im Rollstuhl geschoben werden!“, sagte Marc.
„Kann mich einer von euch schieben dann?“, fragte Feli.
„Klar! Ich mach das!“, sagte Linus sofort.
Marc schob den Rollstuhl an Feli’s Bett und Linus stütze sie, als sie sich in den Rollstuhl setzte. Linus wunderte sich. Er konnte mit seiner Hand fast Feli’s ganzen Oberarm umfassen. Nun betrachtete er einmal ihren ganzen Körper: ihre Beine waren auch total dünn, ihre Hüfte war ganz dünn und er konnte viele Knochen sehen. Linus schossen auf einmal ganz viele Fragen in den Kopf: War Feli magersüchtig? Machten ihr die Sprüche in der Schule so sehr zu schaffen? Erbrach sie ihr Essen?
„Linus? Ist alles okay?“, fragte Fei, da sie merkte, wie Linus sie anstarrte.
„Jaja! Alles okay!“, sagte Linus schnell.
Er stellte sich hinter sie und schob sie dann aus ihrem Zimmer.
Die 3 machten sich nun auf zu Feli’s und Marc’s Mutter.
Nach einigen Minuten waren sie da. Marc öffnete die Tür und Linus schob Feli in das Zimmer ihrer Mutter. Sie schlief. Sie hatte einige Verbände und Pflaster an ihrem Körper. Feli trieb dieser Anblick die Tränen in die Augen.
„Mama?“, sagte Sie ganz leise.
Doch ihre Mutter antwortete nicht. Sie lag regungslos da.



 
Feli liefen die Tränen über die Wangen.
„Ist sie tot?“, fragte Feli weinend.
„Nein!“, sagte Marc, „Aber sie wissen nicht ob sie wieder ganz gesund wird!“
Feli fing noch mehr an zu weinen. Linus nahm sie fest in den Arm und sie klammerte sich an ihn.
„Feli, das wird schon alles wieder werden!“, sagte Marc um seine Schwester zu beruhigen.
„Ich hoffe es so sehr!“, sagte Feli.
„Ich sollte dir noch was sagen. Eigentlich wollte Mama es dir selber sagen aber sie bat mich es dir zu sagen!“, sagte Marc.
„Was denn?“, fragte Feli.
„Mama ist schwanger!“, sagte Marc.
Feli sah ihn sprachlos an und musste dann doch etwas lächeln.
„Das ist doch schön!“, sagte Feli lächelnd.
„Ja! Aber es ist nicht sicher ob das Baby überlebt, weil Papa ihr auch in den Bauch geschlagen hat!“, sagte Marc.
Feli liefen wieder Tränen über ihr Gesicht.
Marc ging zu ihr und nahm sie einmal fest in den Arm.
„Wir schaffen das schon!“, sagte Marc.
Feli nickte.
„Könnt ihr mich bitte zurück bringen?“, fragte Feli.
„Okay! Linus kannst du sie zurück bringen? Ich wollte noch etwas hier bleiben!“, sagte Marc.
„Klar, mach ich!“, sagte Linus.
Langsam schob Linus Feli wieder in ihr Zimmer.
Als sie da waren, hob Linus sie aus dem Rollstuhl und legte sie sanft ins Bett. Linus war schockiert: Feli war so leicht. Er musste so gut wie keine Kraft aufwenden, um Feli hoch zu heben.
Feli lächelte ihn an. Liebevoll deckte er sie zu.
„Danke, dass du so für mich da bist!“, sagte Feli.
„Gerne doch Süße!“, sagte Linus, „Weißt du was mein Schatz?“
„Was denn?“, fragte Feli.
„Wir sind jetzt schon seit einem Monat und zwei Woche zusammen Süße!“, sagte Linus.
„Wow! Wie die Zeit vergeht!“, sagte Feli glücklich.
Sie wollte Linus küssen, doch als sie sich aufrecht hinsetzte wurde ihr ganz schwindelig. Sie stützte dich mit einer Hand auf und hielt sich die andere an ihren Kopf.
„Süße was ist los?“, fragte Linus besorgt.
Er war aufgesprungen und sah Feli ganz besorgt an.
„Ich wollte dich küssen, doch dann war mir so schwindelig!“, sagte Feli traurig.
„Ach Süße! Leg dich bitte wieder hin!“, sagte er.
Vorsichtig legte Feli sich wieder aufs Bett.
Linus hatte sich über sie gelehnt. Er lächelte sie an und strich ihr über die Wange. Dann find er an Feli liebevoll zu küssen. Beim Küssen strich Linus ihr sanft über den Bauch. Er konnte ihre Rippen spüren, was ihn sehr beunruhigte.
Linus hielt es nicht aus, seine so dürre Freundin beim Küssen in seinen Armen zu halten und ihre Knochen teilweise so zu spüren. Er hörte auf sie zu küssen und ging einfach aus dem Zimmer. Feli sah ihm total traurig und verwirrt hinterher. Als die Tür ins Schloss fiel, fing sie an zu weinen.



 
Doch diesmal kam Linus nicht zurück.
Feli kletterte vorsichtig aus ihrem Bett raus und nahm sich ihre Tasche, in der die Box war mit dem Taschenmesser. Sie kramte es raus und verletzte sich erneut. Sie verband es und schlief dann weinend ein.
Die Nacht war die Hölle für Feli. Sie hatte einen Albtraum nach dem andern. Sie wachte schweißgebadet und weinend auf. Oder sie schrie laut auf und wachte dann auf.
Irgendwann konnte Feli nicht mehr schlafen. Es war halb 5 morgens. Feli zog sich lange Klamotten und ging raus.
Draußen setzte sie sich auf den Boden und weinte leise vor sich hin.
Feli saß dort stundenlang.
Um halb 8 sah sie wie Linus kam. Er erkannte sie und lief auf sie zu. Er fiel vor ihr auf die Knie.
„Süße! Warum bist du hier draußen?“, fragte er besorgt.
„Nenn mich nicht ‚Süße‘!“, sagte Feli wütend und traurig.
„Warum? Was ist?“, fragte Linus.
„Warum bist du gestern einfach abgehauen? Weißt du wie sehr mich das verletzt hat!“, sagte Feli weinend.
„Weil… also… es ist…!“, stammelte Linus.
„Was? Sag es!“, sagte Feli.
„Du hast so stark abgenommen und ich hab es nicht ausgehalten, dich beim Küssen im Arm zu halten und dabei zum Teil deine Knochen so zu spüren!“, sagte Linus.
Feli sah ihn an und fing an zu weinen.
„Soll ich dich jetzt noch einmal küssen?“, fragte Linus.
Feli nickte weinend.
Linus umfasste sanft ihre Hüfte ganz vorsichtig und Feli legte ihre Hände an seinen Hals. Er sah ihr genau in die Augen und drückte dann seine Lippen ganz sanft auf ihre.
„Bitte! Komm wir gehen rein! Es ist kalt!“, sagte Linus.
Feli nickte.
Linus nahm ihre Hand und half ihr hoch. Linus erschrak: ihre Hand war eisig.
„Frierst du so sehr?“, fragte Linus.
Feli nickte.
Sofort zog Linus seine Jacke aus und legte sie Feli um. Er legte seinen Arm um sie und dann gingen sie zusammen zurück zu Feli’s Zimmer.
„Leg dich ins Bett bitte! Ich bin heute den ganzen Tag für dich da und wird mich um dich kümmern, wenn du das möchtest!“, sagte Linus liebevoll.
Feli legte sich in ihr Bett und Linus deckte sie zu. Dann schlief Feli ein.



 
Nach einigen Stunden wachte Feli wieder auf.
Sie blickte in das Gesicht von Linus der sie liebevoll anlächelte.
„Wie lange hab ich geschlafen?“, fragte Feli.
„Lang genug, Süße!“, sagte Linus und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
„Warst du die ganze Zeit hier?“, fragte Feli.
„Fast! Ich war kurz weg um die das hier zu kaufen!“, sagte Linus.
Feli lächelte und wurde rot.
„Sie sind wunderschön“, sagte Feli glücklich.
Linus hatte ihre einen Strauß rote Rosen mitgebracht.
„Danke mein Schatz!“, sagte Feli.
Linus lächelte.
„Es tut mir wirklich leid, wegen gestern! Ich hätte nicht einfach weg gehen sollen! War echt scheiße von mir!“, sagte Linus traurig.
„Ist gut! Wir haben es geklärt und das wars!“, sagte Feli.
„Hmm okay!“, sagte Linus.
„Heute darf ich übrigens aus dem Krankenhaus raus!“, sagte Feli strahlend.
Linus fiel ihr überglücklich um den Hals und gab ihr einen liebevollen Kuss.
„Gehst du denn zu dir oder willst du zu mir kommen?“, fragte Linus.
„Ich wollte eigentlich zu mir gehen aber wenn du magst kannst du ja bei mir schlafen Schatz!“, schlug Feli vor.
„Sehr gerne!“, sagte Linus.
Feli freute sich riesig.
Um 14h durfte sie dann endlich das Krankenhaus verlassen. Ihr Bruder kam sie abholen. Feli und Linus warteten bereits vor dem Krankenhaus auf einer Bank sitzend.
„Hey ihr Beiden!“, sagte Marc und umarmte seine Schwester.
„Hey!“, sagte die Beiden.
„Wie sieht es aus? Können wir los?“, fragte Marc.
Die Beiden nickten und gingen dann mir Marc zusammen zum Auto.
Linus öffnete Feli die Tür und Marc packte ihre Tasche in den Kofferraum.
Nun fuhren sie zu dem Haus indem Feli und Marc wohnten.
„Du Feli! Mama ist wieder bei Bewusstsein gewesen und ich habe kurz mit ihr gesprochen!“, sagte Marc.
„Und? Was hat sie gesagt?“, wollte Feli wissen.
„Sie will das Baby bekommen, egal wie gefährlich es dabei um sie steht!“, sagte Marc.
Feli schluckte.
„Und sie meinte zu mir: Sollte sie sterben bei der Geburt, dann sollen wir uns um die Kleine kümmern!“, sagte Marc.
„Es wird ein Mädchen?“, fragte Feli.
Marc nickte.
„Einen Namen hat sie auch schon!“, fügte Marc hinzu.
„Welchen denn?“, fragte Feli.
„Larissa!“, sagte Marc.
„Ein wunderschöner Name!“, sagte Feli und lächelte.
Linus und Marc stimmt ihr nickend zu.
Dann waren sie angekommen. Sie stiegen aus und Linus trug Feli’s Tasche ins Haus. Da es mittlerweile schon Ende November war lag schon der erste Schnee.
„Ich mach uns Tee!“, sagte Marc und verschwand in der Küche.
Feli und Linus setzten sich nebeneinander auf das Sofa und Linus legte einen Arm um sie. Feli zitterte.
„Süße, ist die so kalt?“, fragte er liebevoll.
Feli nickte.
Linus stand auf und hole eine Decke, mit der er Feli liebevoll zudeckte. Feli strahlte und bedankte sich mit einem liebevollen Kuss. Linus setzte sich wieder neben sie und sie kuschelte sich an ihn.
Nun kam auch schon Marc mit dem Tee. Er stellte ihn auf den Tisch und setzte sich dann auf das andere Sofa.
„Ich hab noch eine kleine süße Überraschung für dich, mein Schatz!“, sagte Linus.
„Was denn?“, fragte Feli.
„Warte ab!“, sagte Linus, stand auf und ging aus dem Raum.
Nach wenigen Minuten sah Feli was die Überraschung war. Sie war so gerührt das sie anfing zu weinen.



 Es kam ein kleiner Hund um die Ecke gelaufen. Er hatte weißes Fell mit braunen Flecken und war noch ganz klein. Er blieb stehen, sah sich um, legte sich dann auf den Boden und schloss seine süßen Augen.
„Ist der Süß!“, sagte Feli total buff.
Und dann kam Linus um die Ecke.
„Gefällt er dir mein Schatz?“, fragte Linus.
„Er ist so süß! Ist er für mich?“, fragte Feli.
„Ja! Das ist meine Überraschung für dich!“, sagte Linus.
Feli sprang auf und fiel Linus um den Hals. Er legte seine Hände an ihre Hüfte und lächelte sie an. Feli drehte sich mit etwas roten Kopf um zu ihrem Bruder.
„Ich bin mal kurz oben!“, sagte Marc.
Als er aus dem Raum raus war, sah Feli Linus an und lächelte. Feli begann nun ihn liebevoll zu küssen und Linus erwiderte es. Von normalen Küssen gingen sie über zu Zungenküssen. Linus pendelte sie Richtung Sofa und ließ sie dann sanft auf das Sofa hinab. Feli zog Linus an seinem Shirt mit, sodass er nun auf ihr lag. Sie küssten sich ununterbrochen intensiv weiter und Linus massierte sanft Feli’s Hüfte.
„Ich liebe Dich mein Schatz!“, sagte Feli.
„Und Ich liebe Dich!“, sagte Linus.
Feli legt ihre Hände an seine Wangen und züngelte ihn noch einmal ganz intensiv. Linus spielte wild und liebevoll an ihrer Zunge und streichelte dabei vorsichtig ihren Körper.
Ein leises Quietschen unterbrach das Rumknutschen der beiden.
„Was war das?“, fragte Feli.
„Der Hund!“, sagte Linus.
Die beiden sprangen auf und sahen sich um und dann sahen sie den Hund: Er stand vor dem Sessel und wollte darauf springen, doch er kam nicht hoch und quietschte deswegen.
Feli lächelte und ging zu dem Hund. Sie legte vorsichtig ihre Hände um den Körper des kleinen Hundes und nahm ihn auf den Arm. Sie hielt ihn im Arm, wie ein kleines Baby. Sie strich dem Hund über das kleine Köpfchen und lächelte liebevoll.
„Du siehst grad aus wie eine überglückliche Mutter!“, sagte Linus.
„Ich bin auch überglücklich!“, sagte Feli und gab Linus noch einen Kuss.
Er stand ganz nah neben ihr und hatte einen Arm um sie gelegt.
„Ihr seht aus wie eine kleine Familie!“, sagte Marc grinsend.
Feli und Linus drehten sich um und sahen Marc an.
„Wie Mutter, Vater und Kind!“, sagte Marc grinsend.
„Lass das, Marc!“, sagte Feli und wurde knallrot.
Grinsend verschwand Marc wieder und Feli wendete sich nun wieder ihrem Hund und ihrem Freund zu.
„Wollen wir spazieren gehen mit dem Hund?“, fragte Feli.
„Meinst du, du schaffst das von deiner Kraft her?“, fragte Linus besorgt.
„Ja! Du bist ja da!“, sagte Linus.
„Okay! Sie hat immer noch keinen Namen!“, sagte Linus.
„Hmm stimmt! Ich nenne sie… Bella! Ja! Das ist ein schöner Name!“, sagte Feli und lächelte zufrieden.




 
„Lass uns losgehen!“, sagte Linus.
Feli nickte.
Sie zogen sich ihre warmen Sachen an und dann gingen sie los. Linus hatte Feli nicht nur den Hund, sondern auch sämtliche Sachen für Bella geschenkt: Hundeleine, Halsband und was es da noch so alle gab.
Sie zogen sich ihre warmen Sachen an und gingen dann raus. Feli und Linus liefen Hand in Hand und in der anderen Hand hatte Feli die Leine von ihrem Hund Bella.
„Bella! Sie ist wunderschön!“, sagte Feli überglücklich.
„Darum gehört sie dir! Balle hat so eine wunderschöne Besitzerin!“, sagte Linus und wurde leicht rot.
Feli lächelte ihn an und gab ihm einen liebevollen Kuss auf die Wange.
„Ich liebe dich!“, sagte Feli und gab ihm nun einen liebevollen Kuss auf den Mund.
„Ich liebe dich auch!“, sagte Linus in einer kleinen Kuss-Pause und küsste sie dann erneut.
Nun gingen sie Arm in Arm weiter spazieren. Es war ein wunderschöner und romantischer Spaziergang. Bella hüpfte durch den Schnee und freute sich riesig über das weiße Zeug, was vom Himmel fiel. Feli war so glücklich und vergas alles. Ab und zu küssten sich Feli und Linus. Er hatte die ganze Zeit seinen Arm um sie gelegt und sie gingen ganz nah aneinander durch den Park.
Dann kamen sie an den Platz an dem ihr erstes Treffen war, damals vor drei Monaten und ein paar Wochen.
„Weißt du noch, wie wir hier saßen?“, sagte Linus und strahlte.
„ Ohja! Es war so wunderschön!“, sagte Feli.
„Diesen Tag werde ich nie vergessen!“, sagte Linus.
„Nein! Ich auch nicht!“, sagte Feli.
Sie lächelte Linus an und er begann sie liebevoll zu küssen. Ganz in den Kuss vertieft lief Feli die Hundeleine los.
„Oh nein!“, sagte sie.
„Was ist passiert?“, fragte Linus.
„Ich hab die Leine losgelassen!“, sagte Feli.
„Los! Komm! Wir fangen sie ein!“, sagte Linus.
Er lief los und zog Feli mit sich.
Zum Glück hatten sie Bella schnell wieder eingefangen.
Linus war einmal im Schnee ausgerutscht und Feli musste so sehr lachen. Doch Linus tat es gut, seine Freundin so glücklich zu sehen.
Schließlich hatte Feli die Leine von Bella wieder in die Hand bekommen und somit konnte der Hund nicht mehr weglaufen.
Dann machten sie sich auf den Weg zu Feli.
Als sie da waren, war es bereit 20h und dunkel.
„Lass uns heute bitte früh schlafen gehen ja? Ich bin ziemlich müde und kaputt!“, sagte Feli.
„Okay!“, sagte Linus.
Sie betraten das Haus und zogen dann ihre warmen Sachen aus.
„Ist das okay, wenn Bella mit in meinem Zimmer ist?“, fragte Feli Linus.
„Klar!“, sagte Linus.
Dann gingen Feli und Linus in Feli’s Zimmer. Feli trug Bella ganz vorsichtig auf dem Arm.
In ihrem Zimmer legte Feli Bella in ihr Körbchen und sie und Linus legten sich in ihr Bett.
Feli kuschelte sich ganz nah an Linus und er legte einen Arm um sie. Linus und Feli begannen sich zu küssen und Linus drückte sie ganz fest an sich. Dann nahm Linus die Bettdecke und deckte Feli damit zu, da er spürte wie kalt ihr war.
„Komm doch mit unter die Decke, sonst frierst du!“, sagte Feli.
„Okay!“, sagte Linus und kuschelte sich mit Feli zusammen unter die Decke.


 
Linus gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Dann merkten sie, wie etwas aufs Bett sprang.
„Bella! Was machst du denn hier!“, sagte Feli lachend.
Feli richtete sich auf und nahm Bella vorsichtig auf den Arm.
„Sie ist so wundervoll!“, sagte Feli.
„Wie du meine Süße!“, sagte Linus.
„Sie kann doch heute Nacht bei uns schlafen oder Schatz?“, fragte Feli.
„Kann sie machen!“, sagte Linus.
Feli lächelte.
Jetzt kuschelten sie sich zu dritt unter die Decke. Feli lag halb auf Linus und Bella lag daneben.
„Linus teile ich nicht mir dir, Bella!“, sagte Feli lächelnd.
Linus strahlte sie an und Feli gab ihm einen liebevollen Zungenkuss.
Feli’s eine Hand lag auf Linus‘ Brust und Linus hatte beide Arme um sie gelegt und presste sie fest aber liebevoll an sich. Er strich ihr über ihr Haar und über ihren Rücken und küsste sie immer weiter. Er züngelte sie ganz intensiv und Feli’s ganzer Körper kribbelte vor Gefühlen.
Doch dann musste er ganz plötzliche stark husten. Feli sah ihn ganz besorgt an.
„Schatz! Alles okay?“, fragte sie.
„Süße! Alles okay!“, sagte Linus, musste jedoch gleich wieder husten.
Feli stand auf und machte das Licht an. Linus hatte sich aufrecht hingesetzt und musste nun richtig husten.
Feli ging wieder zu ihm und sah ihn ganz besorgt an.
„Du hast dich bestimmt bei deinem Ausrutscher erkältet vorhin!“, sagte Feli.
„Ach weiß nicht!“, sagte Linus und hustete erneut.
„Nur weil ich die Leine losgelassen hab!“, sagte Feli vorwurfsvoll.
„Süße! Nein!“, sagte Linus.
Er wollte sie in den Arm nehmen und küssen, doch ein erneutes Husten verhinderte dies.
„Lass uns probieren zu schlafen ja?“, schlug Linus vor.
Feli nickte nur.
„Süße! Bitte! Alles ist okay!“, sagte Linus.
Er legte sich in Feli’s Bett und zog Feli wieder auf sich drauf.
„Drück ich dir so nicht viel zu sehr auf deinem Körper?“, fragte Feli.
„Ach Quatsch! Alles gut so! Süße, bitte lass uns versuchen zu schlafen! Morgen geht es mir bestimmt besser!“, sagte Linus zu seine Freundin.
Feli blickte ihn traurig an.
„Schatz! Bitte sei nicht traurig! Ich würde dich jetzt so gerne küssen aber ich möchte nicht, dass du auch noch krank wirst!“, sagte Linus.
Feli sagte nichts.
„Süße! Lass uns jetzt schlafen! Bitte!“, sagte Linus.
Feli legte ihren Kopf auf Linus‘ Brustkorb und schloss ihre Augen. Linus gab ihr einen Kuss auf den Kopf und legte seine Arme um Feli.
Nun schliefen Feli und Linus Arm in Arm aneinander gekuschelt ein.



 
Als Feli am nächsten Morgen aufwachte, lag Linus nicht mehr neben ihr.
Sie sah sich in ihrem Zimmer um, doch Linus war nicht da. Dann bemerkte sie das sie Linus‘ Pulli anhatte was er am Vortag getragen hatte. Sie kuschelte sich noch einmal in ihr Bett und schlief kurze Zeit ein.
Als sie erneut aufwachte sah sie Linus am Bettrand sitzen. Er saß dort mit freiem Oberkörper. Feli staunte über die Muskeln die Linus hatte.
„Na meine Süße! Hast du gut geschlafen“, fragte Linus liebevoll.
„Ja! Ganz gut soweit und du Schatz?“, fragte Feli.
„Auch ganz gut soweit!“, sagte Linus.
„Warum hab ich eigentlich dein Hemd an?“, fragte Feli.
„Dir war so kalt in der Nacht und dann hab ich dir mein Pulli gegeben.
„Oh ist das süß von dir!“, sagte Feli.
„Ich war eben unten und dann kam dein Bruder mir entgegen und dann hat er mich erst mal gefragt, ob wir miteinander geschlafen hätten!“, erzählte Linus grinsend.
Feli lief rot an.
„Wie… Warum?“, stammelte sie nur.
„Wahrscheinlich, weil ich mit freiem Oberkörper rumgelaufen bin!“, sagte Linus.
Feli sah nur auf den Boden und lief immer roter an.
„Feli? Alles okay?“, fragte Linus und setzte sich neben Feli aufs Bett.
„Ja! Alles okay!“, sagte Feli schnell.
„Süße, das war nicht böse gemeint! Ich würde nie etwas tun, was du nicht möchtest!“, sagte Linus.
„Ich weiß doch!“, sagte Feli.
Ihre Gesichtsfarbe wurde wieder normal.
„Magst du noch etwas mit mir kuscheln Süße?“, fragte Linus Feli.
Feli nickte nur.
Linus begann ganz vorsichtig sie zu küssen und Feli erwiderte es. Er drückte sie sanft aufs Bett und lehnte nun über ihr. Sie küssten sich immer weiter und immer intensiver. Mal mit Zunge und mal ohne. Doch dann begann Linus wieder zu husten.
„So ein Scheiß aber auch!“, fluchte Linus und hustete weiter.
„Nur weil ich die blöde Leine hab fallen lassen!“, sagte Feli und sah traurig weg.
Die beiden setzten sich aufrecht hin.
„Nein Süße! Das ist nicht deine Schult!“, sagte Linus und hustete dann wieder.
„Leg du dich in mein Bett! Ich komme gleich wieder!“, sagte Feli und verließ ihr Zimmer.
Sie lief in die Küche und machte zwei Tassen Tee. Eine für Linus und eine für sich selbst.
Dann stellte sie die Tassen auf ein Tablett und machte sich wieder auf den Weg ins ihr Zimmer zu Linus.
Doch kurz bevor sie da war, stolperte sie und ihr vielen die Tassen auf den Boden und gingen kaputt. Sie fiel mit einer Hand auf eine Scherbe und schrie laut auf.
Nur wenige Sekunden später stand Linus vor ihr.
„Süße! Ist dir was passiert?“, fragte er.
Doch Feli saß nur weinend am Boden und hielt sie ihre Hand. Er ging um den Scherbenhaufen herum und hockte sich neben Feli auf den Boden. Er nahm ihre Hand und sah den Schnitt am Handballen von der Scherbe. Doch dann entdeckte er die Ritz-Wunden. Langsam schob er den Ärmel hob und blickte sie einfach nur stumm an.
„Warum Feli?“, brachte er nur hervor.
Doch Feli sprang weinend auf, lief zum Bad und schloss sich ein. Linus lief ihr nach.
„Feli! Bitte mach die Tür auf!“, sagte Linus und klopfte gegen die Tür.
Doch es kam keine Antwort. Linus hörte sie nur weinen.
„Süße! Bitte mach die Tür auf! Egal was ist, du kannst mit mir reden! Ich liebe dich doch mein Schatz!“ sagte Linus.
Dann hörte er wie sich langsam der Schlüssel im Türschloss drehte.



 
Als die Tür schließlich offen war, stürmte Linus sofort hinein.
„Feli! Hast du dir was angetan?“, fragte Linus total besorgt.
Feli schüttelte nur weinend den Kopf. Linus machte einen Schritt auf sie zu und drückte sie ganz fest an sich.
„Ich liebe Dich doch mein Schatz!“, sagte Linus.
Feli konnte nur noch weinen. Linus merkte, dass Feli keine Kraft mehr hatte zum Stehen. Er trug sie in ihr Zimmer und legte sie vorsichtig auf ihr Bett.
„Süße! Bitte bleib hier liegen und tu dir nichts an! Ich räume schnell die Scherben weg!“, sagte Linus.
Er verließ das Zimmer und war in wenigen Minuten wieder da.
Feli saß total aufgelöst auf ihrem Bett hielt sich eine Hand vor ihr Gesicht, um sich die Tränen abzuwischen.
„ Warum tust du dir das an Süße?“, fragte Linus vorsichtig.
Doch Feli saß nur schweigend da.
„Bitte! Wenn was ist, dann rede mit mir! Ich bin immer für dich da!“, sagte Linus und sah sie an.
Feli sagte nichts. Sie saß nur da und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen.
Er wollte Feli in den Arm nehmen, doch sie wich dem aus.
„Lass mich einfach und geh!“, sagte Feli weinend.
„Ich will dir doch nur helfen mein Schatz!“, sagte Linus traurig.
„Geh!“, schrie Feli so laut sie konnte und warf sich weinend auf ihr Bett.
Linus stand langsam auf und ging. Selbst ihm lief eine Träne über das Gesicht, die er sich jedoch ganz schnell wieder wegwischte. Er nahm sich nur seine Jacke und verließ dann das aus von Feli. Seinen Pulli ließ er da.
Er ging zu sich nach Hause und sperrte sich in seinem Zimmer ein. Er machte ganz laut die Musik an, setzte sich auf sein Bett und dachte nach.
Nach einiger Zeit sprang er auf und ging eine extrem große Runde joggen. Er joggte alle möglichen Plätze ab und dann kam er im Park an dem See vorbei. Sofort hatte er Feli’s wunderschönes Lächeln vor Augen und die wundervollehttp://www.blogger.com/blogger.g?blogID=1836439940751338121#editor/target=post;postID=6370912428724285966n Gefühle, die er immer hatte wenn er sie sah, sie berührte oder sie küsste. Linus sah traurig zu der Bank, auf der sie damals saßen. Dann riss er sich von dem Bild los und joggte weiter.
Nach zwei ein halb Stunden war er wieder bei sich zu Hause. Schnell ging er duschen und dann sah er TV. Er wollte sich ablenken doch seine Gedanken waren nur bei Feli. Er hatte solche Angst um sie, dass sie sich was antat oder sonst was. Er schnappte sich sein Handy und rief Feli an. Doch sie ging nicht ran. Er versuchte es weiter und schrieb ihr ganz viele SMS’n. Doch keine Antwort von Feli. Er schrieb ihr bei Facebook, doch auch da keine Antwort.
So ging es immer weiter, die ganze Herbstferien lang. Linus war schon ganz krank vor Sorge. Seit einer Woche und einigen Tagen hatte er nun nichts mehr von Feli gehört. Und nun kam der nächste Schultag. Es war der erste nach den Herbstferien. Linus kam in den Klassenraum. Feli saß bereits auf ihrem Platz.


 Auf der einen Seite war er glücklich, dass ihr nichts passiert war, doch er wusste nicht was er machen sollte. Er beschloss zu Feli zu gehen. Er dachte nicht nach, als er Feli einen Kuss auf die Wange geben wollte. Es war so die Angewohnheit. Feli wich dem aus.
„Lass mich!“, sagte sie.
„Ich kann nicht! Ich liebe dich doch!“, sagte Linus traurig.
„Bitte! Geh einfach und lass mich in Ruhe!“, sagte Feli traurig.
Linus blickte ihr genau in die Augen und ging dann.
Nun begann der Unterricht. Die zwei Stunden Mathe vergingen ganz langsam.
Dann war Pause.
Linus saß bei seinen Freunden und dachte nur an Feli.
„Ey, da draußen wird’s spannend!“, sagte einer von Linus‘ Freunden.
Linus und seine Freunde gingen nach draußen, wo sich schon sehr viele Schüler zusammen gefunden hatten. Linus war nur in Gedanken, doch dann riss ihn das was er sah völlig aus seinen Gedanken.
Dort standen drei ältere Jungen, die nicht zu dieser Schule gehörten und. Ja. Es war Feli.
Einer der Jungen hielt Feli fest und die anderen drohten ihr. Feli stand nur weinend da und die anderen sahen nur zu. Dann stürmte Linus los.
„Ey! Lasst sie in Ruhe!“, brüllte er.
„Was willst du denn?“, sagte einer der Jungen.
„Sie vor euch Idioten beschützen!“, sagte Linus.
Linus zerrte Feli vorsichtig von dem Jungen weg, der sie festhielt. Sie lief weinend weg und nun gingen die Jungen auf Linus los.
Erst als Linus bereits am Boden lag, kamen einige Lehrer und die Jungen liefen schnell weg. Auch die Menschenmenge löste sich schnell auf.
Linus lag mit blutender Nase am Boden.
Die Lehrer wollten einen Krankenwagen rufen, doch Linus wollte dies nicht.
„Ich bleib hier noch etwas sitzen und dann lass ich mich abholen!“, sagte Linus.
Die Lehrer nickten.
„Können wir dich alleine lassen?“, fragte eine.
Linus nickte.
Linus saß noch einige Zeit auf der Bank in der Pausenhalle.
„Hey!“, hörte er plötzlich jemanden sagen.
Er sah zur Seite und da stand Feli.
„Feli! Zum Glück ist dir nichts passiert!“, sagte Linus und drückte sie fest.
Er ließ sie schnell wieder los.
„Tut mir leid!“, sagte er schnell.
Feli sagte nichts. Sie küsste ihn einfach nur und Linus ließ es zu.
Sie lächelten sich an.
„Es tut mir so leid, dass ich mich nicht gemeldet hab aber ich wusste nicht was ich machen sollte!“, sagte Feli.
„Ich kann dich verstehen! Es ist okay! Aber bitte rede doch mit mir! Ich bin und werde immer für dich da sein!“, sagte Linus und strich Feli über ihre Wange.
„Ja! Ich weiß! Aber das ist so schwer für mich!“, sagte Feli traurig.
„Lass jetzt erst mal gut sein, ja Süße? Ich bin erst mal froh, dass ich dich wieder habe und nun wieder auf die aufpassen kann!“, sagte Linus strahlend.
Feli lächelte.
Linus fiel auf, dass Feli noch dünner geworden war.
„Süße? Du hast noch mehr abgenommen! Hab ich Recht?“, fragte er besorgt.
Feli schwieg.
„Mein Schatz! Du bist wundervoll! Du bist eine Top Frau! Eine tolle Figur und mach sie dir bitte nicht kaputt durch das viele abnehmen!“, sagte Linus.
„Aber ich bin fett!“, sagte Feli weinend.
„Wer sagt das?“, fragte Linus wütend.
„Na alle! Ich bin doch F.F. ->Die Fette Feli!“, sagte Feli weinend.
„Die reden Müll! Die sagen das nur, weil sie neidisch sind! Die wollen alle so sein wie du! Das hab ich selbst gehört!“, sagte Linus.
Sie sah ihn nur unglaubwürdig an.
„Glaub mir das! Bitte nehm nicht mehr ab! Ich hab wirklich manchmal schon Angst dich zu berühren, weil ich denke ich tu dir weh!“, sagte Linus traurig.
„Du tust mir nicht weh!“, sagte Feli.
„Aber ich spüre deine Knochen so, wenn ich dich streichel!“, sagte Linus.
Feli sah nur traurig auf den Boden.



Kapitel 4

 

„Wir schaffen das alles! Ich steh auf deiner Seite und helfe dir!“, sagte Linus.
Feli schmuste sich an Linus und er legte ihr seinen Arm um sie.
„Lass uns gehen!“, sagte Linus.
Feli nickte.
Sie holten ihre Taschen aus dem Klassenraum und meldeten sich ab.
Dann gingen sie spazieren.
„Lass uns in den Park gehen! Heute sind es vier Monate mein Schatz!“, sagte Linus.
Feli nickte lächelt.
„Wie geht es denn Bella?“, fragte Linus.
„Sehr gut! Sie schläft jede Nacht in meinem Bett!“, sagte Feli grinsend.
„Wie süß!“, sagte Linus.
„Ich hab dich echt sehr vermisst!“, sagte Feli traurig.
„Ich dich auch sehr! Und ich hab mir solche Sorgen gemacht!“, sagte Linus.
Linus drückte Feli’s Hand einmal fest.
„Ich lass dich nicht mehr los mein Schatz!“, sagte Linus.
„Sollst du auch nie wieder!“, sagte Feli.
Linus drehte Feli so, dass sie genau vor ihm stand. Sanft umfasste er Feli’s Kopf und züngelte sie ganz intensiv. Er beugte sich immer weiter vor und schließlich fielen die beiden in den Schnee. Sie lachten. Linus beugte sich über sie und begann wieder ganz liebevoll an Feli’s Zunge zu spielen und sie zu streicheln.
„Ey F.F.! Nie auf ihn legen! Der wird sonst zerquetscht!“, hörten die beiden plötzlich jemanden brüllen.
Feli brach in Tränen aus.
Linus rappelte sich auf und drehte sich um und dann sah er eine Gruppe von drei Jungen. Dem eine, der in der Mitte stand, klopften die beiden grölend auf die Schulter.
Linus stürmte wütend auf ihn los und schmiss ihn zu Boden. Er schlug ihm einmal ins Gesicht, sodass die Nase des Jungen blutete und schrie total sauer:
„Hals dein verdammtes Maul du Spast!“
Die anderen beiden schwiegen nur.
„Ist noch was?“, fragte Linus sauer.
Die beiden schüttelten nur den Kopf.
„Dann verpisst euch und lasst sie in Ruhe!“, sagte er wütend.
Der Junge rappelte sich vom Boden auf und dann verschwanden die drei ganz schnell.
Linus ging zu Feli, die immer noch im Schnee saß.
„Steh auf Süße! Du wirst sonst noch krank!“, sagte Linus und half ihr auf.
„Danke!“, sagte Feli.
„Ach kein Problem!“, sagte Linus, „Wollen wir zu mir gehen?“
„Gerne!“, sagte Feli.
Linus nahm ihre Hand und dann gingen sie zu Linus.
Nach einigen Minuten waren sie da.
Feli unterhielt sich etwas mit Linus‘ Mutter Sabine und bemerkte nicht das Linus weg war.
„Wo ist denn Linus?“, fragte Feli.
„Bestimmt oben! Wahrscheinlich in seinem Zimmer!“, sagte Sabine.
„Okay! Danke!“, sagte Feli und ging hoch.
Sie ging einfach in das Zimmer rein, da sie vergas zu klopfen.
Feli lief knallrot an und schloss die Tür schnell wieder.
„Oh nein! Wie peinlich!“, dachte sie sich.
Linus stand nur in Boxershorts in seinem Zimmer und hatte sonst nichts an.
Dann ging die Tür von seinem Zimmer wieder auf.
„Du kannst ruhig reinkommen Süße!“, sagte er, „ Ich wollte mir eben nur andere Sachen anziehen!“
Feli stand da wie angewurzelt und ihr Kopf war knallrot. Linus nahm ihre Hand und zog sie in das Zimmer. Feli setzte sich auf das Bett von Linus und sah verlegen auf den Boden.
Linus zog sich eine Jogginghose an und ein T-Shirt.
Er ging zu Feli und begann sie aus zu kitzeln. Feli ließ sich lachend aufs Bett fallen. Linus lag auf Feli und sah ihr genau in die Augen.


 Er begann wieder sie zu küssen und ihren Körper sanft zu streicheln. Feli hatte ihre Arme um den Hals von Linus gelegt. Linus begann nun sie zu züngeln. Erst ganz vorsichtig und dann immer wilder. Er streichelte Feli’s Körper und küsste sie ununterbrochen weiter. Dann begann er Feli’s Hose zu öffnen. Er blickte Feli fragend an und sie lächelte. Er löste sich kurz von ihren Lippen, um ihr ihre Hose auszuziehen. Dann setzte er sich neben sie, zog seine Hose ebenfalls aus und zog Feli auf sich, sodass sie auf seinem Schoß saß und ihre Beine um seinen Körper gingen. Feli zog ihm ganz vorsichtig sein T-Shirt aus. Sie legte ihre Hände an seine Hüfte und küsste ihn wieder intensiv. Linus legte sich vorsichtig auf sein Bett, sodass Feli nun ganz auf ihm lag. Mit seinen Händen wanderte Linus unter das Shirt von Feli und streichelte ihren Rücken. Dann zog er ihr erst ihre Jacke aus und dann ihr Oberteil. Ihr rechtes Handgelenk war verbunden. Linus starrte es an.
„Bitte! Versuch nicht dran zu denken!“, sagte Feli.
„Okay!“, sagte Linus.
Er drückte Feli an sich und legte sie sanft aufs Bett. Nun begann er ihren ganzen Körper zu küssen. Die Beine, den Bauch, die Arm, den Hals und dann züngelte er sie wieder ganz liebevoll und wild.
„Ich liebe Dich meine Süße!“, sagte Linus.
„Und ich liebe dich mein Schatz!“, sagte Feli.
„Bist du dir sicher jetzt?“, fragte Linus noch einmal.
„Ja! Ich bin mir zu 100 % sicher!“, sagte Feli lächelnd.
Linus küsste sie wieder ganz wild und intensiv und dann öffnete er ihren BH. Er lächelte und küsste sie weiter. Linus wanderte über ihren Hals zu ihren Brüsten und küsste diese liebevoll ab.
„Ich liebe Dich!“, flüsterte Feli hervor.
„Ich liebe Dich auch!“, sagte Linus und küsste sie wieder.
Linus küsste ihren Nacken entlang und presste sie liebevoll an sich. Doch dann ging plötzlich die Tür auf und Linus‘ Mutter platze herein.
„Oh! Das tut mir leid!“, sagte sie schnell und blieb wie angewurzelt stehen.
Feli lief knallrot an und wusste nicht was sie machen sollte. Linus lag immer noch auf der fast komplett nackten Feli und auch er hatte nur noch seine Boxershorts an. Sie schnappte sich ihr Oberteil und verdeckte damit ihre Brüste. Linus sprang auf und schob seine Mutter aus dem Zimmer. Feli zog sich schnell an, schnappte sich ihre Tasche und verließ schnell weinend das Haus.
Linus lief ihr nach.
„Feli! Bitte, bleib doch hier! Süße, bitte!“, rief Linus.
Doch sie lief weiter.
Sauer ging er zurück zu seiner Mutter.
„Hast du ja toll hinbekommen! Hättest du nicht klopfen können!“, sagte Linus vorwurfsvoll.
„Es tut mir ja leid!“, sagte Sabine.
Linus zog sich schnell wieder an und lief dann zu Feli. Linus klingelte und Marc öffnete.
„Hey Marc! Ist Feli da?“, fragte Linus ganz aufgeregt.
„Ja! Sie ist total aufgelöst in ihr Zimmer gerannt! Weißt du was passiert ist?“, fragte Marc.
„Ja! Meine Mutter hat uns fast komplett nackt erwischt… in meinem Bett!“
Marc grinste und sagte dann: „Sie ist in ihrem Zimmer!“
„Danke!“
Linus lief die Treppe hinauf, klopfte dann an Feli’s Zimmertür und betrat das Zimmer.
„Hey mein Schatz!“, sagte Linus.
„Hey!“, sagte Feli leise.
„Kann ich reinkommen?“, fragte Linus.
„Klar!“, sagte Feli.
Linus schloss die Tür hinter sich und setzte sich neben sie auf ihr Bett.
„Meiner Mutter tat das voll Leid, dass sie da so reingeplatzt ist!“, sagte Linus.
„Ist schon okay!“, sagte Feli ohne ihn anzusehen.
„Jetzt ist die romantische Stimmung weg!“, sagte Linus traurig.
„Ja! Leider!“, sagte Feli.
„Es wird schon klappen!“, sagte Linus optimistisch.
„Ich hab solche Angst meinen Vater wieder zu treffen!“, sagte Feli weinend.
„Wirst du nicht!“, sagte Linus und nahm sie ganz fest in den Arm.
„Endlich! Er hat mich so oft geschlagen!“, sagte Feli weinend.
„Jetzt passe ich auf dich auf und beschütze dich vor allem!“, sagte Linus liebevoll.
„Danke!“, sagte Feli.
Nun kam Bella in das Zimmer gelaufen.
„Hey eine Süße!“, sagte Feli und nahm Bella auf den Schoß.
Bella schmuste sich an Feli’s Bauch.
„Wenigstens hab ich dich und Bella noch!“, sagte Feli und lächelte etwas.
Feli strich ihrem kleinen Hund über den Kopf.
„Ich fand es übrigens wunderschön, wie du mich geküsst und gestreichelt hast vorhin!“, sagte Feli.
„Und ich fand es wundervoll, dich so nah an mir zu spüren!“, sagte Linus.
Linus beugte sich zu Feli und küsste sie liebevoll. Ganz sanft strich er ihr über ihren Bauch.


 
Sie küssten sich erneut ganz liebevoll und langsam wurde aus den normalen Küssen ein ganz langer, intensiver und wilder Zungenkuss. Langsam kam wieder romantische Stimmung auf, doch dann klopfte es. Die beiden hörten schlagartig auf sich zu küssen.
„Hat man denn nie seine Ruhe!“, fluchte Feli und stand genervt auf, um zur Tür zu gehen.
Vor der Tür stand Marc.
„Mama! Sie ist wach geworden!“, sagte er aufgeregt.
„Was?“, fragte Feli völlig überrascht.
„Los! Lass uns zu Mama fahren!“, sagte Marc und Feli nickte nur.
„Kommst du mit?“, fragte Feli Linus.
„Okay! Bella nehmen wir lieber auch mit!“, sagte Linus.
Feli nickte und dann liefen die drei und Linus mit Bella auf dem Arm zu Marc’s Auto. Schnell stiegen sie ein und fuhren zum Krankenhaus.
Dort angekommen liefen sie schnellst möglich zu dem Zimmer von der Mutter von Marc und Feli. Sie traute ihren Augen nicht, als sie in das Zimmer sah: Da stand ihr Vater. Der Mann, der ihre Mutter so geschlagen hatte. Feli wurde leicht schwarz vor den Augen und dann lief sie weinend aus dem Krankenhaus, über die Straße und hockte sich in ein Gebüsch im Park.
Linus war ihr nachgelaufen, doch er musste 20 Minuten suchen, ehe er sie fand. Sie saß völlig blass und völlig aufgelöst dort.
„Hey… Süße!“, sagte er.
Sie schwieg weiterhin und sah nur stur in eine Richtung.
„Bitte komm da raus!“, sagte Linus.
Langsam stand Feli auf und ging zu Linus.
Plötzlich sah er wie der Schnee neben Feli rot wurde. Sein Blick wanderte sofort zu ihrem Arm. Die Handfläche war voller Blut.
Feli blickte zu ihrer Hand runter und dann wieder zu Linus. Sie weinte.
„Warum Feli?“, sagte Linus mit Tränen in den Augen.
Doch Feli weinte nur.
„Los! Du musst ins Krankenhaus! Das soll sich einer anschauen!“, sagte Linus.
„Nein! Ich will nicht!“, sagte Feli.
„Doch!“, sagte Linus und zog sie mit.
„Ich will nicht!“, sagte sie weinend.
„Dann warte hier vor dem Krankenhaus und ich versuche einen Verband zu finden!“, sagte Linus.
Feli nickte.
„Du wartest hier! Ich beeile mich!“, sagte Linus und verschwand im Krankenhaus.
Nach etwa 10 Minuten kam er wieder, doch Feli war weg.
„Scheiße!“, fluchte er und rannte los und Feli zu suchen.
Er schrie ihren Namen so laut er konnte doch er fand sie nicht. Stundenlang suchte er, doch Feli war weg. Nach 5 Stunden vergeblicher Suche ging er zum Krankenhaus zurück. Er war total am Ende. Linus ging zu dem Zimmer in dem die Mutter seiner verschwundenen Freundin lag.
„Linus was ist? Du siehst so blass aus!“, fragte Feli’s Mutter Andrea.
„Feli ist weg! Ich habe sie 5 Stunden lang gesucht, doch sie ist weg!“, sagte Linus total fertig.
„Habt ihr euch gestritten?“, fragte Marc.
„Nein! Vorhin war ihr Vater doch hier und das hat sie nicht verkraftet!“ sagte Linus.
„Was? Ralf? Mein Noch-Ehemann?“, sagte Andrea verwirrt.
„Ja! Als wir vorhin gekommen sind, saß der hier im Zimmer!“, sagte Linus.
„Nein! Das war sein Zwillingbruder Georg! Die sehen sich zum Verwechseln ähnlich!“, sagte Andrea.
„Oh Shit!“, sagte Linus.
„Ist doch jetzt egal! Wir müssen Feli finden! Wahrscheinich läuft sie irgendwo draußen rum oder liegt irgendwo!“, sagte Marc.
„Fahrt ihr beiden zur Polizei! Ich muss hier bleiben!“, sagte Andrea.
„Wir halten dich auf dem Laufenden Mama!“, sagte Marc.
„Danke!“, sagte Andrea, „ Linus, wie geht es eigentlich deiner Nase?“
„Die ist soweit wieder okay! Danke der Nachfrage!“, sagte Linus.
Dann stürmten die beiden Jungen aus dem Zimmer und fuhren zur Polizei.
Feli wurde als vermisst gemeldet und die beiden Jungen sollten nach Hause fahren.
„Darf ich bei euch schlafen?“, fragte Linus.
„Klar!“, sagte Marc.
Sie fuhren nach Hause. Marc rief noch seine Mutter an und Linus ging in Feli’s Zimmer.
Er schloss die Tür hinter sich und sah sich genau ihr Zimmer an. Er hatte ihr Lächeln vor Augen und wie glücklich sie war. Ihm liefen Tränen über sein Gesicht. Er setzte sich auf Feli’s Bett und vergrub sein Gesicht in seinen Händen.
Ein Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. Marc kam herein.
„Kann Bella bei dir bleiben?“, fragte Marc.
„Klar!“, sagte Linus.
„Okay und versuch etwas zu schlafen! Die werden Feli schon finden!“, sagte Marc um Linus etwas zu beruhigen.
„Und wenn es zu spät ist?“, fragte Linus weinend.
Er konnte seine Tränen einfach nicht mehr zurück halten.
„Sag nicht sowas!“, sagte Marc und ging wieder.
Linus nahm Bella auf seinen Schoß und legte sich mit ihr in Feli’s Bett. Dach einiger Zeit schlief er weinend ein mit Bella im Arm.


 Auch an den nächsten Tagen gab es keine Spur von Feli. Linus musste in die Schule, doch er konnte sich nicht konzentrieren. Seine Gedanken waren nur bei Feli. Er hatte solche Angst um sie.
Eine Woche nach dem Verschwinden von Feli war er auf dem Nachhauseweg von der Schule. Er war ganz in Gedanken, als er sein Rad durch den Wald neben sich her schob. Dann sah er zwei Personen in der Mitte des Waldes. Erst auf den zweiten Blick wurde ihm klar, was er da grade sah: Da war Feli und irgendein fremder älterer Mann, der sich an ihr vergreifen wollte. Dieser Mann trug eine Maske, fummelte an ihr herum und fasste sie überall an. Er drückte sie gegen einen Baum, fing an ihre Klamotten noch weiter aufzureißen und er selbst war untenrum schon nackt.
Linus hatte sein Rad einfach fallen lassen und rannte zu Feli.
„Du perverses Schwein! Fass meine Freundin nicht an!“, brüllte Linus und rannte wutentbrannt los.
Der komische Mann drehte sich um, lief weg und zog sich im weglaufen schnell die Hose wieder hoch. Linus holte ihn ein und riss ihn zu Boden. Er zog ihm die Maske vom Kopf und schlug ihm einmal ins Gesicht. Der Mann blieb bewusstlos liegen.
Linus rannte schnell zu seiner Freundin. Er schloss sie ganz fest in den Arm. Doch dann brach Feli weinend in seinen Armen zusammen.
Linus sah Feli’s Körper an: Ihre Klamotten waren ganz zerrissen, sodass er ihre Unterwäsche sehen konnte, sie hatte blaue Flecken an ihrem Bach, ihre Harre waren total durcheinander und die Schminke war über ihr ganzes Gesicht verteilt. Sie war so blass, wie Leon sie noch nie gesehen hatte. Feli weinte wie noch nie und sie zitterte am ganze Körper.
Linus liefen Tränen über sein Gesicht und er presste Feli ganz dolle an sich.
Doch dann kam der Mann unbemerkt von hinten an und fing an Linus zu würgen. Feli schrie weinend auf und Linus‘ Kopf wurde immer roter bis er schließlich das Bewusstsein verlor und der Mann ihn auf den Boden fallen ließ.
„So nun zu dir meine Schönheit!“, sagte der Mann mit seiner ekligen Stimme.
Wieder begann er Feli anzufassen und sie schrie weinend. Der Mann wollte sie küssen, doch Feli begann um sich zu schlagen und traf den Mann im Gesicht.
„Jetzt reicht es mir du freche Göre!“, sagte er und fing nun auch an Feli zu würgen.
So lange bis auch sie bewusstlos im Schnee liegen blieb.
Gerade als der Mann sich an ihr vergreifen wollte, bellte ein Hund und einige Stimmen waren zu hören. Der Mann drehte ich um und sah einige Menschen. Schnell rannte er weg, doch zwei Männer liefen dem nach und bekamen ihn zu fassen.
Die Leute die gekommen waren, waren Menschen aus der Umgebung, die Feli schreien gehört haben. Sie hatten sich zusammen gefunden, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Nun lief der Rest der Leute zu Feli und Linus. Sie hatten Decken dabei: Eine legten sie Feli um und eine Linus. Ein Mann trug Feli und ein weiterer Linus. Die beiden wurden in ein Haus gebracht und dort wurden sie jeweils auf ein Sofa gelegt.
Die Bewohner hatten bereits die Polizei und einen Krankenwagen gerufen. Die Polizei nahm den Mann mit und der Ärzte kümmerten sich um Feli und Linus.
Feli kam als erste wieder zu sich. Sie sah sich um und wurde panisch und dann erblickte sie Linus, der immer noch nicht bei Bewusstsein war.
„Linus!“, rief sie und wollte aufspringen, doch die Sanitäter drückten sie auf das Sofa.
„Lasst mich los!“, schrie Feli und wollte sich währen, doch es ging nicht.
„Bitte bleib ruhig! Wir wollen dir helfen, nur dafür musst du ruhig liegen bleiben! Linus? Ist das dein Freund?“, fragte der Arzt.
„Ja! Ich will zu ihm! Was ist mit ihm?“, fragte sie weinend.
„Er ist noch nicht bei Bewusstsein! Wir kümmern uns um ihn! Er ist stark unterkühlt!“, sagte der Arzt.
„Ich will zu ihm!“, sagte Feli.
„Wir müssen uns um dich kümmern und um ihn wird sich auch gekümmert!“, sagte der Arzt.
„Aber er ist nicht bei Bewusstsein! Ich schon! Kümmern Sie sich alle um ihn!“, sagte Feli.
„Wir kümmern uns um dich und die anderen um ihn!“, sagte der Arzt.
Feli’s Herz schlug so sehr.
„Ich will zu ihm!“, sagte Feli weinend.
Die Sanitäter sahen sich an und dann nickten sie.
„Okay, du kannst zu ihm aber sei ganz vorsichtig!“, sagte der Arzt.
Feli wollte sofort losrennen, doch der Arzt hielt sie zurück.
„Langsam!“, sagte er mahnend.
Feli stand langsam auf und ging, gestützt von dem Arzt und einem Sanitäter, zu Linus. Sie setzte sich auf das Sofa und legte seinen Kopf auf ihren Schoß.
„Schatz… bitte wach doch auf! Ich brauche dich doch!“, sagte sie und strich liebevoll über seine Wangen.


 Es dauerte noch einige Minuten bis auch Linus wieder zu sich kam.
„Linus! Hey!“, sagte Feli ganz aufgeregt.
Linus blickte verwirrt um sich.
„Was ist passiert?“, fragte er.
Im ersten Moment wussten Feli selbst nicht was los war, doch dann sah sie alles wieder vor sich. Ihr rollten die Tränen übers Gesicht.
„Feli, was ist los? Und warum sind deine Klamotten so zerrissen?“, fragte Linus weiter.
Feli weinte erbittert weiter.
„Süße, was ist?“, fragte Linus und richtete sich vorsichtig auf.
Doch Feli weinte nur noch.
Als Linus aufrecht saß, drückte er Feli an sich und strich ihr über den Kopf.
Dann schoss ihm plötzlich alles wieder in den Kopf.
„Mir fällt alles wieder ein!“, sagte Linus leise, doch Feli konnte es hören.
Feli brach zusammen. Sie fiel von dem Sofa auf den Boden und blieb dort liegen. Schnell rannten die Sanitäter zu Feli, um sie auf das Sofa zu legen.
„Feli!“, rief Linus.
„Linus! Bitte bleib sitzen! Wir kümmern uns um deine Freundin!“, sagte der Arzt.
Nur widerwillig blieb Linus sitzen und sah zu, wie seine über allesgeliebte Freundin behandelt wurde.
Nach 20 quälend langen Minuten, war Feli wieder bei Bewusstsein. Linus sprang auf und lief zu Feli. Keiner der Sanitäter konnte Linus abhalten.
„Süße! Ist alles okay?“, fragte Linus besorgt.
Feli nickte nur total erschöpft. Er strich ihr sanft über ihre Wangen und sah ihr besorgt in die Augen.
„Wie fühlst du dich?“, fragte er.
„Es geht schon wieder!“, sagte Feli leise.
„Süße wir schaffen das! Ich stehe dir bei!“, sagte Linus.
Feli lächelte Linus liebevoll an.
Linus schloss sie in seine Arme, beugte sich über sie und drückte seine Lippen ganz sanft und liebevoll auf seine Lippen.
„Wir haben eure Eltern benachrichtigt und sie werden gleich kommen!“, sagte ein Polizist.
„Was?“, fragte Feli schockiert und schreckte hoch.
„Wir haben bei dir angerufen und dann ist dein Vater dran gegangen!“, sagte der Polizist.
„Was mein Vater?“, fragte Feli ganz leise.
„Mit welchem Namen hat der Mann sich denn gemeldet?“, fragte Linus.
„Mit Marc Bode!“, sagte der Polizist.
Feli atmete erleichtert aus und beruhigte sich wieder.
„Das ist ihr großer Bruder!“, sagte Linus.
„Okay!“, sagte der Polizist.
Nach 15 Minuten waren Linus‘ Mutter und Marc da.
„Hey ihr Beiden! Was ist passiert?“, fragte Sabine ganz aufgeregt.
Feli wich dem Blick aus, den Linus ihr zu warf.
„Ein alter Mann wollte sich an Feli vergreifen! Ich wollte ihr helfen, doch er hat mich fast erwürgt!“, sagte Linus leise.
Sabine war geschockt und bekam kein Wort heraus.
„Was?“, entfuhr es Marc nur.
Linus nickte nur schweigend.
„Welches Schwein war das?“, fragte Marc wütend.
„Die Polizei hat ihn bereits weggebracht!“, sagte Linus.
Marc ging zu Feli, jedoch musste er kurz stehen bleiben, um den Schock von Feli’s Anblick zu verarbeiten. Dann hockte er sich neben Feli und strich ihr über den Kopf.
„Ist dir irgendwas passiert?“, fragte Marc.
„Nein! Linus hat mich gerettet!“, sagte Feli.
„Danke Linus, das du so auf sie aufpasst!“, sagte Marc und sah Linus an.
„Ich hab es versprochen und ich werde es einhalten!“, sagte Linus.
Feli und Linus wurden noch einige Zeit von den Sanitätern untersucht und beobachtet und dann durften sie nach Hause.
„Kann Linus mit zu mir kommen?“, fragte Feli.
Marc sah Sabine fragend an und diese nickte.
Alle vier fuhren zu dem Haus von Marc und Feli.
Feli und Linus gingen in Feli’s Zimmer und Marc und Sabine blieben in der Küche.
„Süße! Leg dich am besten noch etwas hin!“, sagte Linus und Feli nickte.
Feli legte sich in ihr Bett und kuschelte sich in ihre Decke.
„Darf ich zu dir kommen?“, fragte Linus.
Feli nickte und Linus kuschelte sich daraufhin zu ihr unter die Decke.
Linus strich ihr vorsichtig über den Bauch, doch Feli schüttelte seine Hände von sich ab.



 
Linus sah sie irritiert an.
„Bitte fass mich nicht an!“, sagte Feli, ohne ihn anzusehen.
Linus sagt nichts. Er setzte sich auf den Bettrand und drehte Feli den Rücken zu. Dann stand er auf und ging zur Tür.
„Linus! Bitte bleib bei mir!“, sagte Feli.
„Ich brauch mal eben einen Moment für mich! Bis dann!“, sagte er und verließ das Zimmer.
Wenige Momente später hörte Feli, wie die Tür zu viel. Sie war so erschöpft, dass sie einschlief.
Nach einigen Stunden wachte sie wieder auf.
Es war bereits Nacht. Es war 22:30h. Aber das war Feli egal, sie wollte unbedingt zu Linus. Sie zog ihre Schuhe an und lief raus. Es regnete sehr und die Straßen und Wege waren spiegelglatt. Feli lief so schnell sie konnte zu Linus. Sie fiel sehr oft hin, durch das Eis. Ihr linkes Knie platze auf. Dir Tränen liefen ihr ununterbrochen die Wangen hinunter und sie zitterte. Ihre Klamotten waren bereits total durchnässt aber sie lief weiter. Trotz der so starken Schmerzen.
Nach 20 Minuten war sie bei Linus. Sie klingelte und wartete. Nach fast 5 Minuten warten klingelte sie wieder. Sie klopfte etwas an die Tür. Sie weinte erbittert und schluchzte.
Nun war es bereits 22:45 und Feli klingelte ein letztes Mal.
Sie wartete wieder und dann wollte sie gehen, doch dann öffnete sich die Tür und Linus stand in der Tür.
„Feli! Hey! Was ist passiert und wie siehst du denn aus?“, fragte er besorgt.
Er musterte sie von oben bis unten. Es lief ihm kalt den Rücken runter, als er das Blut an ihrem Bein sah.
„Darf ich reinkommen?“, fragte sie leise weinend.
„Klar! Los, komm rein!“, sagte Linus.
Feli betrat das Haus, doch sie stolperte und fiel Linus entgegen. Er fing sie behutsam auf und hielt sie nun im Arm. Feli richtete sich langsam auf und schmuste sich an Linus. Linus drückte sie fest aber liebevoll an sich.
„Soll ich dir ein Pulli von mir geben?“, fragte Linus.
Feli nickte. Die beiden gingen in Linus‘ Zimmer und er gab ihr einen Pulli. Feli zog ihre durchnässten Sachen aus und Linus‘ Blick viel sofort auf ihr blutiges Handgelenk. Er ging zu ihr, nahm ihr Handgelenk und sah es sich an. Es waren tiefe Schnitte. Feli drückte ihr Handgelenk an ihren Bauch und sah auf den Boden. Linus hob ihren Kopf leicht an und sah ihr in ihre Augen.
„Süße, Ich liebe Dich!“, sagte er und küsste sie.
Doch Feli stieß ihn weinend von sich weg und gab ihm eine Ohrfeige.


 Feli sah ihn nur an und rannte dann weinend an ihm vorbei und die Treppe runter. Sie verfehlte die letzten 3 Stufen und fiel vorwärts die Treppe runter.
„Feli! Ist dir was passiert?“, fragte er besorgt.
Doch sie stand wieder auf, trotz Schmerzen und lief auf die Straße. Sie rutschte aus und blieb auf der vereisten Straße liegen.
„Feli!“, schrie Linus.
Er rannte so schnell er konnte auf die Straße zu Feli und dann sah er, wie ein LKW auf sie zukam.
„Scheiße, was mach ich jetzt?!“, fluchte er.
Der LKW kam immer näher. Der Fahrer versuchte zu bremsen, doch der LKW rutsche durch das Eis auf der Straße weiter. Im allerletzten Moment zog Linus Feli von der Straße auf den Fußweg. Der LKW rutsche nur wenige cm an den Füßen der beiden vorbei und kam dann etwas weiter zum Stehen.
Linus sah Feli genau an, um zu sehen, ob sie sich verletzt hatte. Sie lag einfach nur da und rührte sich nicht. Sie war so geschockt, dass sie sich kaum bewegen konnte. Linus hatte einen Arm um sie gelegt und blickte sie mit großen Augen an. Feli liefen Tränen über die Wangen. Linus wischte ihr sie sanft aus dem Gesicht und presste sie an seinen Körper.
Nun kamen auch der LKW-Fahrer und Sabine zu den beiden gelaufen.
„Ist irgendwas passiert?“, fragte der LKW-Fahrer.
Linus schüttelte nur den Kopf und kümmerte sich nur um Feli. Er setzte sich aufrecht hin, zog Feli auf seinen Schoß und sie lehnte sich an ihn.
„Steht auf! Es ist viel zu kalt!“, sagte Sabine.
Linus stand langsam und vorsichtig auf und zog Feli mit sich. Er merkte, dass sie keine Kraft zum Stehen hatte. Ganz vorsichtig trug er Feli ins Haus und ihn sein Zimmer, um sie dort auf sein Bett zu legen. Er deckte sie liebevoll zu und stellte ihr eine Tasse Tee neben das Bett. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn, schloss dann leise die Tür hinter sich und ließ Feli etwas alleine. Sie schlief ein in seinem Bett.
Sie wachte erst einige Stunden später wieder auf. Erst sah sie sich um und wusste gar nicht wo sie war, doch dann erkannte sie alles wieder. Vorsichtig stand sie auf und ging langsam die Treppe hinunter. Dann kam ihr Linus entgegen, der gerade nach ihr sehen wollte. Feli lächelte etwas, als sie ihn sah.
„Geht es dir schon besser?“, fragte Linus.
Feli nickte. Sie war immer noch total blass.
„Bist du dir sicher?“, fragte Linus besorgt nach.
Feli zuckte mit den Schultern.
„Leg dich doch bitte wieder hin!“, sagte Linus und brachte sie zurück in sein Zimmer.
Feli legte sich in sein Bett und Linus deckte sie zu.
„Mein Bein tut so weh!“, sagte Feli leise.
„Ich schau es mir mal an ja?“, sagte Linus.
Feli nickte.
Linus hob die Decke an und sah sich ihr Bein an. Die Hose war zerrissen und man sah, dass sie rot war.
„Kannst du deine Hose ausziehen?“, fragte Linus.
Feli nickte und zog ganz vorsichtig ihre Hose aus. Das Knie war aufgeratscht und auch an ihrer Wade war ein langer und stark blutender Ratscher.
„Ich bin gleich wieder da!“, sagte Linus und verließ kurz das Zimmer.
Nach wenigen Minuten kam er wieder.
„Das wird jetzt etwas brennen, doch es wird helfen und es muss sein!“, sagte er.
Er sprühte das Desinfektionsmittel auf die Wunden und Feli verzog schmerzhaft das Gesicht.
„Es tut so weh!“, sagte sie ganz leise.
„Ich weiß! Doch es wird dir helfen!“, sagte Linus.
Nach einigen Sekunden ging es wieder.
„Ich geh wieder runter! Wenn was ist, dann ruf mich einfach!“, sagte Linus.
„Nein… bitte bleibe bei mir!“, sagte Feli.
„Aber ich mach doch alles falsch und noch eine Ohrfeige will ich nicht kassieren!“, sagte Linus traurig.
„Es tut mir so leid! Ich dachte, der würde mich vergewaltigen! Ich weiß, du würdest mir nie etwas antun, doch ich brauche Zeit, um etwas damit klarzukommen!“, sagte Feli und ihr liefen die Tränen über die Wangen.
„Lass mich dich doch in den Arm nehmen und mich um dich kümmern!“, flehte Linus.
„Bitte bleib nur bei mir!“, sagte Feli.
Linus lächelte sie an und sie erwiderte es.
„Legst du dich zu mir?“, fragte sie vorsichtig.
„Wenn es okay ist, sehr gerne!“, antwortete er daraufhin.
Feli nickte lächelnd.
Linus ging um das Bett herum und setzte sich auf den Bettrand.
„Ich würde mich so gerne an dich kuscheln!“, sagte Feli und wurde etwas rot.
Linus lächelte. Er hob die Decke an und legte sich seitlich neben Feli. Er deckte sie und sich selbst wieder zu und sah Feli an. Sanft strich er ihr über die Wange und fuhr durch ihre langen Haare.
„Du bist so wunderschön mein Schatz!“, sagte Linus.
„Die Ohrfeige tut mir leid!“, sagte Feli traurig.
„Ist schon okay!“, sagte er, „Ich hätte dich nicht so überrumpeln dürfen!“
Feli schwieg nur.
„Darf ich dich küssen?“, fragte Linus vorsichtig.
Feli’s strahlendes Lächeln verriet alles: JA!
Eine Hand legte er sanft auf ihren Bauch und die andere über ihren Kopf. Langsam beugte er sich über sie und küsste sie liebevoll. Feli erwiderte es ganz gefühlvoll und sanft.



 
Feli schmuste sich ganz nah an Linus dran und Linus schloss sie fest in den Arm. Dann schlief Feli in Linus‘ Armen ein. Linus sah sie an und stich ihr über ihre Wangen und ihre Haare. Wenig später schlief auch er ein.
Als Linus am nächsten Morgen aufwachte, lag Feli noch tief schlafend in seinen Armen. Er lächelte. Dann wurde Feli langsam wach.
„Hey meine Süße!“, sagte er und strich ihr über die Wange.
Feli lächelte ihn an und schmuste sich an seine Schulter.
„Wie hast du geschlafen?“, fragte er.
„Ganz gut!“, sagte sie mit geschlossenen Augen und lächelte dabei, „Und du?“
„Auch ganz gut!“, sagte Linus, „Wie geht es dir denn? Hast du Schmerzen?“
„Mein Bein tut noch etwas weh und auch mein Rücken etwas!“, sagte Feli.
„Wenn das nicht besser wird musst du zum Arzt!“, sagte Linus.
„Nein! Ich will nicht zum Arzt!“, sagte Feli.
„Nur wenn es nicht besser wird!“, sagte Linus.
Feli schwieg.
„Lass uns nicht streiten Süße! Wollen wir gleich etwas spazieren gehen! Heute sind wir fünf Monate zusammen!“, sagte Linus und wurde etwas rot.
Feli strahlte. Sie richtete sich langsam auf, legte ihre Hände an seine Wangen und lächelte ihn an.
„Ich liebe Dich!“, sagte Feli.
„Und Ich liebe Dich!“, sagte Linus, „ Darf ich dich Küssen?“
„So wie du es möchtest mein Schatz!“, sagte Feli.
Linus beugte sich vor und begann Feli liebevolle Küsse zu geben. Sanft drückte er sie auf sein Bett und legte sich auf sie. Dann begann er sie mit Zunge zu küssen. Er streichelte über ihren Rücken und ihre Beine.
„Süße! Egal was passiert, ich werde immer bei dir bleiben und dich lieben!“, sagte Linus und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Feli drückte ihn ganz fest und liebevoll an sich und drückte ihren Kopf an seine Brust.
Linus legte eine Hand an ihren Hinterkopf und presste sie an sich.
„Ich zieh mich mal eben um Schatz! Bis gleich!“, sagte er.
Noch einmal züngelte er sie ganz intensiv und dann verließ er das Zimmer.
Feli stand ebenfalls auf und fing an sich umzuziehen.
Als die beiden fertig waren, gingen sie spazieren. Sie gingen wieder an den See im Park, an dem damals ihr erstes Treffen war.
„Komm! Lass uns an Den Steg setzten!“, sagte Linus.
Er nahm Feli’s Hand und zog sie mit. Sie setzten sich auf den Steg und Linus legte einen Arm um sie. Sanft gab er ihr einen Kuss auf die Wange.
„Ich liebe Dich so sehr mein Schatz! Mit dir möchte ich mein Leben verbringen!“, sagte er und wurde leicht rot.
„Und ich liebe Dich und will dich für den Rest meines Lebens an meiner Seite haben!“, sagte Feli lächelnd.
Er beugte sich vor, um Feli zu küssen, doch dann verlor er das Gleichgewicht und fiel in den See.
„Linus!“, rief Feli ganz aufgeregt.
„Süße! Alles okay!“, sagte Linus und stemmte sich wieder aus dem Wasser.
Er war klitschnass von oben bis unten.
„Los! Wir müssen nach Hause! Sonst wirst du noch krank!“, sagte Feli besorgt.
„Süße! Alles okay!“, sagte Linus.
Dann machten sie sich Hand in Hand auf zu Linus.
„Süße, ich mach dir einen Tee und dann kannst du dich in mein Zimmer oder ins Wohnzimmer setzen okay? Und ich geh dann duschen schnell!“, sagte Linus.
„Schatz, ich kann mir den Tee auch selbst machen! Bis gleich!“, sagte Feli.
„Okay Süße!“, sagte Linus lächelnd, gab ihr noch einen Kuss und dann ging er duschen.
Feli ging in die Küche und machte sich einen Tee, dann ging sie ins Wohnzimmer und sah etwas TV.
Nach ungefähr 20 Minuten beschloss sie hochzugehen. Doch dann blieb sich vor Linus Zimmer stehen, da sie zwei Stimmen hörte. Beide kamen ihr bekannt vor. Es war die Stimme von Linus und die eines Mädchens......